fbpx

17 Gründe, sich (k)einen Yorkshire Terrier anzuschaffen

Sie halten den Yorkshire für ein modisches Accessoire? In dem Fall wissen Sie bei weitem nicht alles über diesen kleinen, haarigen Hund. Dieser leicht zu tragende Schönling kann Sie in so manchen Dingen überraschen! Die praktische Größe und die Eignung für Allergiker sind gewiss nicht die einzigen Vorteile der Yorkshire Terrier.  

NEUN Gründe, sich einen Yorkshire Terrier ANZUSCHAFFEN 

  • Die extrem praktischen Maße der Hunde sind ein Vorteil für viele Eigentümer kleinerer Wohnungen oder Einzimmerwohnungen, in die der Yorkshire problemlos hineinpasst. 
  • Obwohl es sich um eine der kleinsten Hunderassen handelt, bedeutet das nicht, dass auf gängige Aktivitäten oder Sport verzichtet werden muss. Mit dem Yorkshire kann man Agility und Nosework üben, oder einfach nur draußen Zeit mit langen Spaziergängen verbringen.
  • Der Yorkshire passt hervorragend zu vernünftigen Kindern, die sich einem so kleinen Tier gegenüber respektvoll zu verhalten wissen.  
  • Das Fell der Yorkshire erinnert, dank der Abwesenheit von Unterwolle, eher an Haare, als an klassisches Fell – also fehlt ihm der typische Hundegeruch und noch dazu wird es oft von Allergikern besser vertragen!  
  • Die Hunde wissen immer stets, was sich in ihrer Umgebung abspielt. Die eindringliche Stimme dieses kleinen Wachhundes macht Sie mit Sicherheit auf jede Gefahr aufmerksam… Oder aber auch auf den Postboten, Müllmann oder die Nachbarin.  
  • Wenn Sie sich einen Yorkshire anschaffen, sparen Sie garantiert an Geld für Futter. Egal ob mit Fleisch oder Trockenfutter, es ist sicher billiger, als einen Irischen Wolfshund zu ernähren. 
  • Mit anderen Haustieren haben Yorkshire kein Problem. Sie werden oft gemeinsam mit anderen Hunden und Tieren gehalten. 
  • Dieser Schmuser leistet Ihnen verhältnismäßig lange Gesellschaft – wenn der Yorkshire gesund ist, kann er auch mal gerne 16 Jahre leben. 
  • Yorkshire lieben ihren Besitzer und ihre ganze Familie. Wenn sie sich setzen, nutzen sie gerne die Gelegenheit und nehmen auf Ihrem Schoß Platz. Wenn Sie es ihm ermöglichen, nimmt er mit Freude auch Ihr Bett in Beschlag, oder ein weiches Plätzchen auf der Couch.  

ACHT Gründe, sich KEINEN Yorkshire Terrier anzuschaffen

  • Um das wunderschöne Aussehen des Yorkshire beizubehalten, wird eine angemessene Pflege benötigt. Da das Fell schnell Knötchen bekommt, sollte regelmäßiges ein Haarschnitt vereinbart werden. Will ein Besitzer langes Fell für seinen Hund, muss man ihn oft bürsten, oder ihm „Zöpfchen“ flechten.  
  • Das Gebell dieser kleinen Hunde ist berüchtigt. Das eindringliche Bellen gehört zur Grundausstattung der meisten Yorkshire Terrier. 
  • Die Hunde sollten gewiss nicht ganzjährig draußen gehalten werden, da ihrem Fell die Unterwolle fehlt. Verkühlungen können also durchaus vorkommen, die große Hitze tut ihnen aber auch nicht unbedingt gut.  
  • Yorkshire fressen zwar nicht viel, das bedeutet aber nicht, dass man sie nicht gut füttern muss! Passen Sie bei der Auswahl von qualitativ hochwertigem Futter und Leckerli auf, und überfüttern Sie ihren Yorkshire nicht – sie neigen leicht zu Übergewicht. 
  • Mit einem Yorkshire Terrier im Haus sollte am besten darauf geachtet werden, wohin getreten wird. Er ist seinem Besitzer immer auf den Fersen. Achten Sie darauf, dass er nicht darunter liegt. 
  • Wie man sich denken kann, sprechen dem Yorkshire harte Erziehungsmethoden nicht besonders gut an. Ein Grundgehorsam sollte bei dieser Rasse aber trainiert werden. Übrigens muss der Yorkshire Terrier nicht nur eine verzogene, bellende Couchpotato sein. 
  • Weniger gut erzogene Yorkshire sind oft frech gegenüber anderen Hunden – vor allem den großen. Auch dem kann man mit konsequenter Erziehung zuvorkommen und so potenziellen Konflikten aus dem Weg gehen, die für den kleinen Yorkshire nicht gut ausgehen könnten.  
  • Wegen ihrer Kiefergröße haben Yorkshire oft Probleme mit Zahnbelag und folgend Parodontose. Wichtig ist also die Wahl von qualitativ hochwertigem Futter, das hilft, Problemen mit dem Hundegebiss vorzubeugen.  

Zusammenfassung 

Obwohl der Yorkshire eine der kleinsten Rassen ist, schafft er oft „mit links“ alles, was ein großer Hund schafft – der Mut und die Energie dazu fehlen ihm jedenfalls nicht! Diese winzigen, intelligenten Hunde nutzen ganz im Gegenteil dazu gerne jede Möglichkeit, sich die Beine zu vertreten. Es ist ein idealer Geselle für Menschen, die ihre Zeit gerne aktiv verbringen, aber kein Wochenendhäuschen zur Verfügung haben – eine Einzimmerwohnung reicht dem Yorkshire bei genügend Bewegung absolut. Andererseits müssen Sie allerdings nicht befürchten, dass dieser kleine Terrier einen Garten nicht zu schätzen wüsste. Ganz im Gegenteil kümmert er sich gerne um dessen Bewachung und meldet durch Bellen jede verdächtige Bewegung hinter dem Gartenzaun und Sie wissen über jeden Besuch Bescheid, bevor er die Klingel betätigen kann.

Egal, ob Sie in einer Wohnung oder einem Haus leben, muss man an das Fell des Yorkshire denken, das nicht nur nicht besonders warm hält, sondern auch zur Bildung von Knötchen neigt. Sie müssen sich auch um eine zufriedenstellende Verdauung, gesunde Zähne und nicht zuletzt eine gute Kondition kümmern – dabei hilft Ihnen qualitativ hochwertiges Futter in Form von passendem Trockenfutter oder gut zusammengestelltem BARF. 

Der Yorkshire ist also gar nicht besonders anspruchsvoll und ein guter Freund für jede Familie, der auch zu anderen Tieren und auch vernünftigen Kindern mit viel Gefühl für ein so kleines Lebewesen passt. Wenn Sie die Erziehung des Yorkshires nicht auf die leichte Schulter nehmen und zum Beispiel seinen Angriffen auf größere Hunde, oder dem ständigen Bellen zuvorkommen, können Sie sich sicher sein, dass aus Ihren Hund ein wirklicher Partner wird, der Sie dank seiner praktischen Größe begeistert überallhin begleiten kann. Dank seines Fells ist er auch besser für Allergiker geeignet. 

Allgemeine Charakteristik des Yorkshire Terriers 

Hat Sie der Yorkshire in seinen Bann gezogen? Hervorragend! Obwohl es sich um eine kleine Rasse handelt, haben wir ganz bestimmt viel über ihn zu erzählen. Wenn Sie also noch mehr Informationen bekommen wollen, haben wir für Sie ein paar weitere Zeilen vorbereitet, die voll von interessanten Fakten sind. 

I. Temperament

Das Wesen der Yorkshire Terrier ist energiegeladen, freundlich und neugierig – sie sind gerne im Mittelpunkt des Geschehens und haben die Übersicht über alles, was in ihrer Umgebung passiert. Yorkshire sind sehr intelligente Hunde, die mit der richtigen Motivation gerne neue Dinge lernen. Durch schlechte Erziehung werden aus ihnen aber ganz einfach ängstliche Wesen, die bei jedem Gefühl der Unsicherheit zu zittern beginnen und Schutz im Arm ihres Besitzers suchen. Einige Yorkshire lassen sich auch einfach verhätscheln – sie lassen sich gern überall hin tragen, betteln immerwährend um Leckerli für nichts und springen nicht mal allein auf die Couch… stattdessen sitzen sie davor und winseln, bis ihr Chauffeur kommt. 

Man muss immer daran denken, dass der Yorkshire, trotz der Größe eines großen Kaninchens, immer noch ein Hund ist und man sich ihm gegenüber auch so verhalten sollte. Nur so wird aus ihm ein selbstbewusster, mutiger und aktiver Hund, der er laut Standard sein soll. 

II. Aussehen

Lassen Sie uns in erster Linie einen weit verbreiteten Mythos widerlegen: Yorkshire gehören nicht zu den Rassen, die unterschiedliche Größen haben. Sie finden also bestimmt keine großen, mittelgroßen oder Mini-Yorkshire. Ein richtiger Yorkshire sollte maximal etwas über drei Kilo wiegen und sollte bis zu 24 cm groß sein. Wichtig ist ein fester Körperbau, eine gerade Rückenlinie mit einer Rute, die leicht darüber getragen wird. Das Kupieren der Rute ist bereits verboten, deswegen wird sie lang gelassen werden.

Lang ist auch das Fell des Yorkshire, was für die Rasse typisch ist – es ist seidig, gerade, hat keine Unterwolle, und in seiner Struktur erinnert es eher an menschliche Haare, als an Hundefell. Ein Vorteil dieses Fells ist die Verträglichkeit für Allergiker, was den Nachteil der aufwendigen Pflege leicht ausgleicht. Wer darauf trotzdem keine Lust hat, kann seinem Yorkshire das Fell auch einfach regelmäßig schneiden lassen. 

Typisch ist die Färbung dieser Rasse: obwohl alle Welpen vollkommen schwarz geboren werden, sind erwachsene Yorkshire dunkel oder stahlblau mit Abzeichen in der Leistengegend. Gleich ist auch der Kopf gefärbt. 

Ebenso typisch für Yorkshire sind die dunklen, funkelnden Augen, die stehenden Ohren und seine kleine, schwarze Nase. In letzter Zeit werden „bunte“ Yorkshire Terrier ziemlich modern, da es sie in vielen Farbvarianten gibt – aber Achtung, diese Hunde, die auch „Biewer Terrier“ genannt werden, sind keine vom FCI offizielle anerkannte Rasse. 

III. Beziehung zu Kindern und anderen Tieren

Obwohl man leicht auf die Vermutungen kommen könnte, ist die kleine Größe des Yorkshire keine Garantie dafür, dass er für Familien mit kleinen Kindern geeignet ist. Sie dürfen nie vergessen, dass dieser kleine Schönling immer noch ein Raubtier ist, das böse beißen kann, wenn man nicht gut mit ihm umgeht. Darum ist es notwendig, den Hund in Gegenwart von Kindern zu beaufsichtigen, damit weder der Hund, noch das Kind verletzt werden. Für ältere Kinder ist der Yorkshire jedoch ein großartiger Geselle, der die Kinder lieben wird und bei keiner Gaunerei fehlen darf.

Obwohl Yorkshire Terrier in den meisten Fällen problemlos mit anderen Tieren klar kommen, kommt es natürlich auf das Wesen und die Erziehung jedes einzelnen an. Viele Leute halten diese Hunde üblicherweise zusammen mit anderen Hunden, Katzen oder Tieren. Fremden Tieren gegenüber können die Yorkshire misstrauisch oder sogar aggressiv sein – das ist oft die Folge von ungenügender Sozialisierung, oder irgendeiner negativen Erfahrung, und meist lässt sich dieses Verhalten mit positivem Training abgewöhnen. 

IV. Gesundheit und Pflege

Der Yorkshire Terrier gehört zu den Rassen, die normalerweise nicht allzu viele gesundheitliche Probleme aufweisen und oft ziemlich alt werden. Verschiedene Beschwerden gehen aber auch ihnen nicht aus dem Weg. Zu den häufigsten Schwierigkeiten gehört vor allem die Patellaluxation (Ausrenken der Kniescheibe), der man teilweise vorbeugen kann, indem man junge Yorkshire nicht zu hoch springen lässt. Ein weiteres häufiges Problem bei Yorkshire Terriern können zum Beispiel Augenanomalien sein.

Besondere Aufmerksamkeit muss man dem Gebiss widmen, das sehr anfällig für Paradentose ist, die schwerwiegendere gesundheitliche Probleme verursachen kann. Es ist also nötig, die Zähne regelmäßig zu kontrollieren und auf ihre Hygiene zu achten.
Eine Selbstverständlichkeit sollte bei Yorkshire Terriern die Fellpflege sein. Je nach Felltyp sollte man sie täglich mit einem geeigneten Kamm bürsten. Gleich verhält es sich auch mit dem Baden – obwohl das Baden alle zwei bis drei Wochen empfohlen wird, können manche Tiere sich seltener, andere wiederum öfter einem Bad unterziehen. Das lange Fell von Ausstellungs Yorkshires wird oft von ihren Besitzern zu Zöpfen gebunden, damit es nicht schmutzig oder zerstört wird. Bestandteil der Pflege von Yorkshire sind auch Kontrollen der Ohren und die Krallenpflege. 

V. Erziehung und Training

Viele behaupten, dass der Yorkshire zu den dümmsten Rassen gehört, die maximal ihren Teil in einer Damenhandtasche als Accessoire tun. Solche Behauptungen sind natürlich falsch – Yorkshire sind sogar sehr intelligente und mutige Hunde!

Damit der winzige Terrier sich an alle Alltagssituationen gewöhnt und nicht die Tendenz hat, ängstlich oder aggressiv zu sein, ist seine Sozialisierung sehr wichtig. Ebenso ist es wichtig, den Welpen schrittweise an das Alleinbleiben zu gewöhnen, damit er später keinen Radau macht, wenn Sie nicht zu Hause sind (Yorkshire gewöhnen sich schnell an die Aufmerksamkeit der Besitzer und geben diese ungern auf). Teil der Erziehung sollte auch die klare Festlegung der Rangordnung sein, ebenso wie die Aufstellung von Regeln. Achtung, Yorkshire können ziemlich stur sein und Ihre Geduld ziemlich strapazieren! Bewahren Sie auf jeden Fall einen kühlen Kopf, vermeiden Sie physische Strafen, und versuchen Sie lieber, einen positiven Weg zum Erfolgen zu finden. 

Das gilt auf für das Training – wenn Sie den Yorkshire richtig motivieren, lernt er begeistern neue Dinge. Wussten Sie, dass der Yorkshire Terrier auch an Wettkämpfen in Gebrauchshundesport oder Agility teilnimmt? Unserer Meinung nach ist dies ein Beweis für seine Vielseitigkeit und Intelligenz!

VI. Ansprüchigkeit

Der Yorkshire Terrier ist an sich kein besonders anspruchsvoller Hund – wenn man von der Fellpflege absieht, über die wir im letzten Abschnitt gesprochen haben. Letztendlich lassen viele Besitzer das Fell ihrer Lieblinge sowieso schneiden, dadurch wird die Pflege um vieles leichter.

Auch die Tatsache, dass man sie oft an der Seit von älteren Menschen sieht, die keine Probleme haben, sie zu händeln, überzeugt davon, dass sie nicht so anspruchsvoll sind. Dennoch muss man daran denken, dass der Yorkshire genug Bewegung braucht, um gesund zu bleiben und am besten auch mentale Aktivität – ihre Aktivitätsansprüche sind allerdings nicht so hoch, wie bei großen Hunden.

Die finanziellen Ansprüche dieses liebenswürdigen Gesellen hängen davon ab, wie viel die potenziellen Besitzer bereit sind, für einen Welpen zu zahlen. Mit der Anschaffung eines Welpen enden die finanziellen Ausgaben allerdings noch lange nicht – ganz im Gegenteil! Qualitativ hochwertiges Futter, Pflegeprodukte für das Fell oder Tierarztbesuche treiben die Kosten voran. 

VII. Geschichte

Die Geschichte des Yorkshire Terriers begann im 11. Jahrhundert in England, wo die örtlichen Armeen in Notwendigkeit eines fähigen Jagdhundes waren, der maximal 7 Inches (18 cm) an Größe hätte. In dieser Zeit herrschte in England ein striktes Jagdverbot und Haltungsverbot großer Jagdhunde, – deshalb bemühten sich die Bergleute von der Grafschaft York (ein einfaches Volk), die Gesetze einzuhalten, indem sie durch selektive Züchtung Rassen erschufen, die in die Maximalhöhe passten. Der beharrliche Hund, der fähig war, eine Ratte und sogar ein Kaninchen zu fangen, sah von Beginn an aus, wie der heutige Yorkshire Terrier. Zu den Vorfahren dieser sympathischen Rasse gehört offenbar der kurzbeinige Schottische Terrier und ziemlich wahrscheinlich auch der Malteser, dessen Gen sich des wunderschönen, langen Fells unserer Yorkshire verdient machte.

Lange war dieser geschickte Jagdhund der Begleiter von Bergleuten in Schächten und Wäschereien, in denen er als Rattenjäger tätig war. Einige Arbeiter nutzten ihre Tiere auch für Rattenkämpfe. Erst Ende des 19. Jahrhundert entledigten die Menschen ihn seiner Aufgabe als Arbeitshund, und plötzlich wurden aus ihnen luxuriöse Gesellen, die sich ihrer riesigen Popularität auch heute erfreuen. 

VIII. Wichtige Informationen

Gewicht:Rüden: 2,27 – 3,20 kg Hündinnen: 2,27 – 3,20 kg
Stockmaß:Rüden: 22,86 cmHündinnen: 20,32 cm
Typisches Merkmal:natürlich stehende Ohren, längerer Rücken
Trainingsanforderungen:durchschnittlich
Energie:hoch
Lebensdauer:14-16 Jahre
Neigung zum Speichelfluss:niedrig
Neigung zum Schnarchen: niedrig
Neigung zum Bellen: hoch
Neigung zum Buddeln:niedrig
Aufmerksamkeitsnotwendigkeit:durchschnittlich
Ursprüngliche Nutzung:Jäger kleiner Schädlinge
Felllänge:lang
Felltyp:ohne Unterwolle
Fellfarbe:stahlblau mit Abzeichen 
Notwendigkeit der Fellpflege:hoch

Schreibe einen Kommentar

Novinky a exkluzivní obsah do emailu