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18 Gründe, sich (k)einen Wolfshund anzuschaffen

Beim Anblick dieser imposanten Tiere kann einem schon mal der Atem stocken. Manchen flößen sie Respekt ein, manche würden sich am liebsten in sein silbernes Fell vergraben. Der tschechoslowakische Wolfshund ist nicht wie die üblichen Hunderassen, die wir normalerweise halten. Das Wolfsblut in ihren Adern macht aus diesen Tieren wunderbare und sehr einzigartige Hunde, mit denen allerdings nicht jeder umgehen kann.

ACHT Gründe, sich einen Wolfshund ANZUSCHAFFEN

  • Es sind unglaublich intelligente Hunde! Sie können durch bloßes Beobachten lernen.
  • Eine sagenhafte Ausdauer, selbst unter Extrembedingungen, ist für Wolfshunde typisch.
  • Abgesehen von ihrer Stärke, haben sie auch eine enorme Sinneswahrnehmung vom Wolf geerbt. Seinem Sehvermögen, Gehör und auch seinem Geruchssinn entgeht nichts.
  • Die Zähigkeit und das längere Fell ermöglichen diesen Schönheiten den ganzjährigen Aufenthalt draußen. Viel lieber verbringen sie ihre Zeit allerdings in der Nähe ihres Besitzers.  
  • Wolfshunde haben praktisch ein „wartungsfreies“ Fell. Intensiveres Bürsten ist nur zur Zeit des Fellwechsels notwendig. 
  • Lange Wanderungen, Hundesportarten oder Schwimmen – mit dem tschechoslowakischen Wolfshund können Sie praktisch alles machen. Ihre Energie ist schier endlos. 
  • Der Wolfshund kann unter richtiger Führung ein großartiger Arbeitshund und auch ein Partner für Hundesportarten werden. 
  • Die Mimik der einzigartigen Hunde ist sehr facettenreich. Der tschechoslowakische Wolfshund ist ein Hund mit vielen Gesichtern, über die Sie niemals aufhören zu staunen.  

ZEHN Gründe, sich KEINEN Wolfshund anzuschaffen

  • Diese Rasse braucht für ihre erfolgreiche Erziehung eine Besitzer voll von Selbstbewusstsein, Verständnis und vor allem Geduld. Aggressiven Umgang kann der CSV mit aggressivem Verhalten erwidern.  
  • Zum Leben des Wolfshundes gehört unabdingbar jede Menge Bewegung, und mit der bloßen Bewegung im Garten stellen Sie ihn deswegen sicher nicht zufrieden. Man muss regelmäßig mit ihm arbeiten und ihn die Welt jenseits des Gartenzaunes kennenlernen lassen.
  • Er ist kein Hund, den man im Zwinger halten, oder zum Bewachen eines Grundstücks nutzen kann. Ohne die Anwesenheit seines Besitzers oder Rudels könnte er sehr leiden. 
  • Das Training dieser Hunde fordert eine andere Herangehensweise, als bei anderen Hunden. Wolfshunde können sehr stur sein und brauchen die passende Motivation für ihre Arbeit.  
  • Die Geräusche, die der Wolfshund von sich gibt, können oft sehr markant sein – deshalb passt er eher schlecht in ein dicht bewohntes Wohnhaus, in dem er viele Menschen stören könnte.   
  • Wolfshunde haben Probleme mit Trennungsangst und dem Zerstören Ihres Haushaltes. Das Training des Alleinbleibens sollte zu den Grundpfeilern der Erziehung gehören. 
  • Einige Vertreter der Rasse können vom Wesen her wirklich misstrauisch Fremden gegenüber sein. Dieses Verhalten muss man aber nicht von jedem erwarten. 
  • Der tschechoslowakische Wolfshund hat einen starken Jagdinstinkt. Seien Sie daher nicht nur im Kontakt mit kleineren Haustieren vorsichtig, sondern auch beim Spaziergang durch die Natur.  
  • Die Vertreter dieser Rasse gehören nicht unbedingt zu den freundlichsten Hunden. Sie müssen nicht immer gut mit anderen Artgenossen auskommen.
  • Wenn sich Ihr Wolfshund sicher in Ihrem Garten bewegen soll, muss dieser anständig durch einen Zaun, über den weder gesprungen, noch darunter gegraben werden kann, gesichert sein. Sie können auf sehr erfinderische Fluchtwege kommen. 

Zusammenfassung

Den tschechoslowakischen Wolfshund in ein paar Sätzen zusammenzufassen, ist keine ganz einfache Aufgabe – sein Charakter und seine Persönlichkeit machen aus ihm eine wirklich außerordentliche Hunderasse mit einem imposanten Aussehen, das an seine Vorfahren erinnert. Für Wolfshunde ist, abgesehen vom Aussehen, auch die Liebe zur Bewegung typisch, genauso wie der Rudeltrieb und nicht zuletzt auch die Art der Kommunikation. Ein potentieller Besitzer muss mit diesen Eigenschaften rechnen und bereit sein, dem Wolfshund sein Leben anzupassen. Ist eine Person dafür bereit und zeigt genug Selbstvertrauen, Geduld und den Willen, das seltsame Wesen des Wolfshundes zu verstehen, ergattert er einen großartigen Freund, vor allem für das Umherstreichen durch die Natur. Diese Rasse bringt ihren Körper auch gerne bei Hundesportarten in Wallung, und bei richtiger Erziehung kann aus ihm ein guter Arbeitshund oder Gefährte für die Familie werden. 

Allgemeine Charakteristik des tschechoslowakischen Wolfshundes 

Wenn Sie sich nicht von den vielen negativen Dingen entmutigen lassen, die eine Anschaffung eines tschechoslowakischen Wolfshundes mit sich bringt, finden Sie sicher einen fabelhaften Freund in ihm. Überlegen Sie sich seine Anschaffung dennoch lieber zweimal! Nehmen wir den tschechoslowakischen Wolfshund noch einmal genauer unter die Lupe.  

I. Temperament

Wolfshunde sind unglaublich intelligente, selbstständig denkende, bewegungs liebende Hunde, vor allem in Anwesenheit ihres Rudels – gleich ob es nun Hunde, Menschen oder beide sind. Sie fixieren sich stark auf ihr Rudel und obwohl sie keine typischen Kuschelhunde, wie zum Beispiel Staffordshire Bullterrier, sind, sind sie ihrem Besitzer dennoch treu ergeben. Jeder Hund ist jedoch anders, was nicht nur beim Schmusen gilt, sondern auch bei der Beziehung zu anderen Hunden und der Freundlichkeit fremden Menschen gegenüber (denen gegenüber sie oft misstrauisch sind). Bei richtiger Erziehung müssen Sie sich aber vor keinerlei Aggressivität fürchten. 

Der tschechoslowakische Wolfshund hat lediglich einen tief verankerten Jagdtrieb in seinen Wesenszügen, der beispielsweise bei einem Spaziergang durch die Natur, oder bei Begegnungen mit kleineren Tieren, Probleme verursachen könnte – auch das kann aber mit sorgfältigem Training teilweise unter Kontrolle gebracht werden. Ansonsten handelt es sich um eine sehr mutige, lernwillige Rasse, mit der man viele unterschiedliche Aktivitäten bei jedem Wetter ausüben kann. Wenn Sie Ihren Wolfshund zu verstehen lernen und ihn auf positive Art und Weise führen, kann aus ihm eine liebender, treuer Geselle werden. Auf jeden Fall ist es notwendig, physischen Strafen aus dem Weg zu gehen, da er Ihnen diese im Grenzfall unschön vergelten könnte. 

II. Aussehen

Wolfshunde können mit ihrem Aussehen die eigenen Vorfahren sicher nicht leugnen. Beim Laufen mit ihm können Sie sich sicher sein, dass ein Vorbeigehender sich fragen wird, woher Sie diesen Wolf denn herhaben. An ihn erinnert der tschechoslowakische Wolfshund nicht nur durch sein Fell, sondern auch durch die Art, wie er sich bewegt und seinen Körperbau, der bei Hündinnen etwas graziler ist. Wenn man es genau nimmt, geht es um eine größere Rasse mit athletischem Körperbau von rechteckigem Rahmen auf längeren Beinen. Der Rücken der Wolfshunde ist gerade, die Rute behaart und ungefähr bis zum Knöchel reichend. 

Der ganze Körper ist dicht von seinem zottigen Fell behaart, das unterschiedliche Grau-, Gelb- oder Silbertöne haben kann. Ein typisches Merkmal ist auch die helle Maske – toleriert wird aber auch eine dunkle. Das Aussehen des Fells unterscheidet sich im Winter durch die dichte Unterwolle deutlich. 

Beim Wolfshund dominiert vor allem eine lange Schnauze, stehende Ohren und die bernsteinfarbenen, mandelförmigen Augen. Für Wolfshunde ist auch ihr raumgreifender, tiefer Trab typisch, mit dem sie weite Strecken zurücklegen können. Im Schritt kann er sich auch im Passgang bewegen. 

III. Beziehung zu Kindern und anderen Tieren

Obwohl es so aussehen könnte, dass der CSV nicht besonders gut zu Kindern passt, ist das Gegenteil der Fall! Hinter einer guten Beziehung zwischen Wolfshundes und Kindern steckt allerdings ein ganzes Stück Arbeit – und zwar vor allem Sozialisierung und Erziehung. Natürlich ist es auch nötig sicherzustellen, dass der Hund keine negativen Erfahrungen mit Kindern macht. Auch deshalb sollte der Hund in Anwesenheit von Kindern immer beaufsichtigt werden! Wolfshunde haben das Potenzial, großartige Gesellen und Beschützer für Kinder zu sein.

Die Beziehung der Wolfshunde zu anderen Tieren ist hier genauso abhängig von der Sozialisierung und Erziehung. Wenn Ihr Liebling von klein auf an andere Tiere gewöhnt wird, kann er höchstwahrscheinlich ruhig mit einem anderen Hund, einer Katze oder anderen Haustieren an seiner Seite leben. Mit den kleineren sollten Sie ihn aber niemals allein lassen! Der Jagdtrieb kann die Wolfshunde leicht übermannen – vor allem, wenn etwas versucht, vor ihnen wegzulaufen. 

Wolfshunde sind nicht immer freundlich anderen Hunden gegenüber. Probleme kommen vor allem nach dem Erreichen der Geschlechtsreife auf, wenn der Hund Feindseligkeit gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen zeigt. Jedoch ist jeder Hund anders, und daher muss diese Charaktereigenschaft nicht jeden tschechoslowakischen Wolfshund betreffen. 

IV. Gesundheit und Pflege

Von den wilden Vorfahren aus den Karpaten hat er nicht nur die Zähigkeit, sondern auch Gesundheit geerbt. Das bedeutet allerdings nicht, dass der tschechoslowakische Wolfshund an keinen gesundheitlichen Problemen leidet – leider entziehen sie sich diesen Problemen nicht ganz. Bei Wolfshunden kommt sowohl die Hüft-, als auch die Ellbogendysplasie vor, die degenerative Myelopathie (degenerative Rückenmarkserkrankung) und der Dwarfismus (Kleinwüchsigkeit). Alle diese Erkrankungen kann man aber genetisch testen lassen, also sollten sie in einer guten Zucht nicht vorkommen. 

Des weiteren tauchen bei CSV zum Beispiel Schilddrüsenunterfunktionen, und nicht zuletzt auch Krebserkrankungen auf. Sein Fell ist nicht nur sehr ansehnlich, sondern auch beständig gegen Wind, Schlamm und andere Verunreinigungen. Als weiteren Vorteil hat sein Fell auch keinen besonders starken Eigengeruch, der Sie dazu bringen würde, den Hund oft zu baden. Das Fell braucht lediglich zur Zeit des Fellwechsels vermehrt Aufmerksamkeit in Form von täglichem Bürsten. Auf die schnell wachsenden Krallen sollte jedoch geachtet werden, und halten Sie sie so lang, dass kein übermäßiges Bersten droht. Achten Sie auch auf regelmäßige Ohr- und Zahnkontrollen, damit Sie potenzielle Gefahrenquellen frühzeitig erkennen.

Wussten Sie, dass Wolfshündinnen, im Gegensatz zu anderen Hündinnen, nur einmal pro Jahr läufig sind? 

V. Erziehung und Training

Das „A und O“ eines harmonischen Zusammenlebens mit einem Wolfshund besteht in seiner Sozialisierung, die bereits in den ersten Lebenswochen beginnt. Es ist notwendig, den Welpen mit den unterschiedlichsten Dingen des täglichen Lebens bekannt zu machen, ihn so viel wie möglich unter Menschen mitzunehmen, und später auch zu anderen Artgenossen.

Die eigentliche Erziehung des tschechoslowakischen Wolfshundes unterscheidet sich prinzipiell nicht von der Erziehung anderer Hunderassen. Es geht das Gerücht herum, dass der Wolfshund nicht erzogen werden kann – das ist allerdings überhaupt nicht wahr! Ganz im Gegenteil ist es eine Ausrede für diejenigen, die seine Erziehung vermasselt haben. Der Erziehung sollte eine klare Ordnung zugrunde liegen und auch das Befolgen von Regeln und Konsequenz, genau so, wie es in einem echten Wolfsrudel wäre. Gerade die Konsequenz bei der Einhaltung von Regeln entscheidet über das zukünftige Verhalten des Hundes. Wenn Sie aber als Rudelführer selbst nicht fähig sind, die aufgestellten Regeln einzuhalten, können Sie es auch nicht vom Wolfshund erwarten. Gerade diese Inkonsequenz spielt eine Rolle in vielen Charakterschwächen, die durch schlechte Erziehung und nicht durch den Hund selbst verursacht werden.

Durch diese Dinge wird auch das Training beeinflusst, das auf gegenseitigem Vertrauen, Respekt und einer Welle an Positivismus basieren sollte. Mit positivem Training und jeder Menge Motivation können Sie mit dem Wolfshund nicht nur einen guten Gehorsam erreichen, sondern ihn auch zu einem guten Arbeitshund oder erfolgreichen Sportler machen. Das Training ist auch für den gewöhnlichen Umgang und sicheren Aufenthalt unter fremden Menschen oder Tieren wichtig. Besonders nützlich ist eine gute Abrufbarkeit, die Ihnen das Zusammenleben mit einem Wolfshund deutlich erleichtert. Erwarten Sie vom CSV allerdings nicht dieselbe Gehorsamkeit, wie von Border Collies oder Deutschen Schäferhunden. Der tschechoslowakische Wolfshund hat eben seinen eigenen Kopf, wegen dem er nichts grundlos tut. Erwarten Sie von ihm also kein kopfloses Apportieren, oder zahllose Wiederholungen von bereits gelerntem Verhalten – das ist doch langweilig! 

VI. Ansprüchigkeit

Wenn Sie noch nicht aufgehört haben, zu lesen, und bis hierher gekommen sind, haben Sie wohl eine ziemlich genaue Vorstellung, wie anspruchsvoll Wolfshunde sind. Es sind zwar keine Hunde für Jedermann, aber wenn Sie lernen mit ihrem Temperament, ihrer Eigensinnigkeit und eigenen Persönlichkeit zu leben, bekommen Sie einen treuen Freund für viele Jahre. Unglaublich wichtig ist natürlich auch die richtige Erziehung, die den Grundstein für ein zufriedenes Zusammenleben mit dem tschechoslowakischen Wolfshund legt. Obwohl es nicht unbedingt so aussieht, kann der Wolfshund unter bestimmten Voraussetzungen auch mit uns in einer Wohnung leben. Man muss ihn allerdings ausreichend beschäftigen – und zwar sowohl physisch, als auch mental. Ein Problem könnte aber der Lärm darstellen, mit dem er ausdrückt, dass er seinen Besitzer während seiner Abwesenheit vermisst (dem kann man aber durch Erziehung vorbeugen…meistens). Mit einem Garten hat man aber auch nicht automatisch den Jackpot gewonnen! Manche Wolfshunde sind Weltmeister im Entlaufen, deshalb muss an die Sicherung des Geländes gedacht werden, in dem sich der Wolfshund frei bewegt. Einige gute Ratschläge für Halter finden Sie hier.

Die Absicherung des Gartens wird jedoch nicht der einzige Posten sein, der in Ihr Budget eingreift. Qualitativ hochwertiges Futter, Tierarztkosten und das Anschaffen des Welpen selbst kostet etwas.  

VII. Geschichte

Die Geschichte des tschechoslowakischen Wolfshundes begann im Jahr 1958 im Gebiet der Tschechischen Republik. Die damaligen Züchter aus der Zuchtstation “Z pohraniční stráže” („Von der Grenzwache“) untersuchten das Verhalten des Wolfes in Gefangenschaft und die Möglichkeiten von dessen Kreuzung mit dem Deutschen Schäferhund – es hat Sie interessiert, ob das Wolfsblut zur größeren Zähigkeit, Ausdauer und besseren Gesundheit ihrer Diensthunde beitragen würde.

Die ersten Ergebnisse dieses Versuchs wurden im Mai 1958 sichtbar, als die Wölfin Brita fünf Welpen gebar, deren Vater der Deutsche Schäferhund Cézar z Březového háje (Cäsar aus dem Birkenhain) war.

Die ersten Ergebnisse der Forschung wurden in den Jahren 1964 und 1965 veröffentlicht, als, abgesehen von weiteren Zuchtzielen, auch die Idee der offiziellen Entstehung einer neuen Rasse entstand. Ein Jahr später war bereits die vierte Tochtergeneration der Mischlinge auf der  Welt und der erste Rassestandard, der von Ingenieur Karl Hartl geschrieben wurde, ist entstanden. Der Antrag auf Anerkennung der Rasse schlug aber bis dahin fehl, aufgrund der geringen Zahl der Tiere. Anerkannt wurde sie auch nicht beim zweiten Versuch, obwohl inzwischen weitere Verbindungen von Wölfen und Hunden und eine weitere Tochtergeneration zustande kam. Später begann man von der Kreuzung der Linien als „tschechischen Wolfshund“ zu sprechen und sie bekamen die Abkürzung CV.

Der neuerliche Versuch der Registrierung im Jahr 1970 schlug auch trotz höherer Anzahl der Tiere fehl – derzeit gab es in Händen ziviler Besitzer 56 Tiere. Abgelehnt wurde auch die Registrierung im Jahr 1976. Die Zucht breitete sich inzwischen auf das Gebiet der heutigen Slowakei aus, in die kynologische Organisation Malacek, wo  František Rosík tätig war, der lange Jahre mit Ingenieur Karl Hartl zusammenarbeitete.

Der tschechische Zuchtverband hat im Jahr 1981 endlich die Verordnung des Klubs der Rasse und die Entstehung eines Zuchtbuches erlaubt. Ein Jahr später entstand in Brünn der Klub der Züchter der Wolfshunde – konkret am 20.3.1982. Der Standard des tschechoslowakischen Wolfshundes wurde am 13. Juni 1989 in Helsinki anerkannt und vom Sekretariat des FCI im April 1994 herausgegeben. Nach der Trennung der Tschechoslowakei übernahm das Protektorat der Rasse die Slowakei und musste die Rasse zehn Jahre nach der Anerkennung des Standards vor dem FCI verteidigen, wo sie die Lebensfähigkeit der Rasse und die Erfüllung aller Kriterien beweisen musste. Nach einer erfolgreichen Verteidigung im Jahr 1989 wurde der tschechoslowakische Wolfshund zu einer international anerkannten Rasse.

VIII. Wichtige Informationen

Gewicht:Rüden: über 26 kg Hündinnen: über 20 kg
Stockmaß:Rüden: über 65 cmHündinnen: über 60 cm
Typisches Merkmal:natürlich stehende Ohren
Trainingsanforderungen:hoch
Energie:hoch
Lebensdauer:13-16 Jahre
Neigung zum Speichelfluss:niedrig
Neigung zum Schnarchen: niedrig
Neigung zum Bellen:niedrig
Neigung zum Buddeln:hoch
Aufmerksamkeitsnotwendigkeit: hoch
Ursprüngliche Nutzung:Diensthund
Felllänge:mittellang
Felltyp:mit Unterfell
Fellfarbe:gelb grau, silbergrau mit Maske 
Notwendige Fellpflege:niedrig

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