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15 Gründe, sich (k)einen Shiba-Inu anzuschaffen

Ein unabhängiges Geschöpf mit vornehmem Aussehen und intelligentem Ausdruck. Der Shiba-Inu ist gewiss nicht so, wie die meisten Hunde. Er ist ergeben und loyal, kann aber auch dickköpfig und dem Menschen abgeneigt sein. Er ist sicher kein Hund für Jedermann. Lassen Sie uns also herausfinden, ob Sie mit dem Shiba auf der gleichen Wellenlänge sind! 

ACHT Gründe, sich einen Shiba-Inu ANZUSCHAFFEN 

  • Er ist wirklich süß. Der Shiba-Inu hat einen tiefen, treuen Blick, und auch sein dichtes Fell und die aufgestellten Ohren fügen noch mehr Niedlichkeit hinzu.  
  • Wenn Sie nach einem intelligenten Hund suchen, der zuerst nachdenkt und dann handelt, ist der Shiba-Inu eine hervorragende Wahl.  
  • Der Shiba ist ein aktiver Hund und mag Bewegung. Er faulenzt aber auch gerne den ganzen Tag auf der Couch. Er passt sich an den Lebensstil seines Besitzers an.  
  • Obwohl sein Aussehen nicht so wirkt, ist er ein sehr zäher Hund. Er bewältigt spielend auch lange Wanderungen.  
  • Seinem Besitzer gegenüber ist er loyal und ergeben, denn für ihn zählt nur sein Herrchen. 
  • Der kleine Hund wird Sie sowohl gerne in der Natur, als auch in die Stadt begleiten. 
  • Es handelt sich generell um eine gesunde Rasse. Es ist gut, in einen Welpen mit Abstammungspapieren von einem verantwortungsbewussten Züchter zu investieren, und so möglichen gesundheitlichen Problemen aus dem Weg zu gehen. 
  • Der Shiba ist von Natur aus reinlich und ordentlich. Er putzt, wie eine Katze, ständig sein Fell. Ihr Zuhause wird er außerdem auch nicht zerstören. 

SIEBEN Gründe, sich KEINEN Shiba-Inu anzuschaffen

  • Der Shiba hat ein wunderschönes Fell, das allerdings haart. Wenn Sie sich für einen Shiba entschieden, müssen Sie sich auch mit seinem Fell abfinden.
  • Dem untypischen Hund reicht, anders wie bei anderen Hunden, ein Leckerli als Motivation nicht aus, um mit Ihnen zu arbeiten. Für den Shiba müssen Sie zu einem gleichwertigen Partner werden, dann wird Ihre Beziehung einzigartig. 
  • Er ist seiner Familie treu und fremden Menschen gegenüber oft abgeneigt und misstrauisch. 
  • Er kann sehr stur sein. Beim Training muss man sich in Geduld üben und viel Zeit mitbringen. 
  • Er hat einen starken Jagdtrieb. Den Shiba sollten Sie also, vor allem in der Natur, nicht von der Leine lassen.  
  • Wenn Sie einen Hund suchen, der in verschiedenen Hundesportarten glänzen kann, ist ein Shiba nicht der Richtige. Der Shiba-Inu ist einzigartig und kann eher als ein gleichwertiger Partner und Freund für seinen Besitzer angesehen werden.  
  • Der Shiba-Inu hat ein kompliziertes Wesen, und sein Training gestaltet sich nicht als das einfachste. Er ist demnach nicht besonders geeignet für Anfänger.

Zusammenfassung

Der Shiba-Inu ist ist eine eigentümliche Rasse, die durch ihr Aussehen beeindruckt. Sie sind sehr intelligent, ihrem Besitzer ergeben und passen sich an dessen Tempo an. Beim Training muss man allerdings geduldig und einfühlsam sein. Der Shiba-Inu ist kein Hund, der für den Hochleistungssport geeignet wäre. Zum Spaß können Sie so ziemlich alles mit ihm ausprobieren.  

Allgemeine Charakteristik des Shiba-Inu

Der Shiba-Inu ist eine kleinere Rasse von quadratischem Rahmen. Ihr Gewicht bewegt sich um 10 kg. Meist ist er lohfarben, die Farbskala ist aber um einige Farben breiter (schwarz, rot, sesam).  

I. Temperament

Der Shiba-Inu ist eine einzigartige Rasse. Man bezeichnet sie oft mehr als Katzen, als als Hunde. Er wird nicht begeistert an der Tür springen und Sie begrüßen, wenn Sie nach Hause kommen, trotzdem ist er seinem Besitzer ergeben. Bei der Erziehung muss man originell werden, weil es schwierig sein wird, sich seine Aufmerksamkeit zu sichern und zu erhalten. Allerdings bringt harter Umgang beim Shiba nichts. Mit dem Shiba muss man sich auf eine gemeinsame Sprache einigen, dann wird aus ihm ein großartiger, ergebener Partner. Oft sagen Besitzer, dass sich bei einem etwas „vershiben“ muss.

II. Aussehen

Die häufigste Färbung beim Shiba ist lohfarben, es kommen aber auch rot, schwarz und sesam vor. Eine Gemeinsamkeit haben die verschiedenen Fellfarben aber – den sog. Urajiro. Das beschreibt die hellere Färbung an der Schnauze, den Wangen, der Kehle, dem Brustkorb, dem Bauch, der Unterseite der Rute und der Unterseite der Gliedmaßen.

Der Shiba gehört einer kleinen Rasse an, die rund 10 kg wiegen. Die Rute wird von ihm eingerollt über dem Rücken getragen. 

III. Beziehung zu Kindern und anderen Tieren 

Der Shiba kann ein guter Familienhund sein. Dafür ist es nötig, die Erziehung und Sozialisierung nicht zu unterschätzen. Allerdings gilt beim Shiba, genauso wie bei anderen Rassen, dass die Kinder wissen müssen, wie sie sich einem Hund gegenüber zu verhalten haben und ihm Raum und Ruhe gönnen, wenn er gerade keine Lust auf Spiel und Schmusen hat. 

Der Shiba verträgt sich mit anderen Hunden und weiteren Haustieren. Es ist aber notwendig, den Shiba-Inu von klein auf an andere Tiere zu gewöhnen, und vor allem seinen Jagdtrieb bei kleinen Tieren nicht zu unterschätzen. 

IV. Gesundheit und Pflege

Der Shiba-Inu gehört zu den gesunden Rassen. Aber auch bei ihnen tauchen des Öfteren einige Krankheiten auf. Sie sollten Ihre Aufmerksamkeit vor allem auf Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Augen richten. Bei dieser Rasse können auch Allergien oder Krebs vorkommen. 

Zur Zeit des Fellwechsels muss man das Fell täglich bürsten, über den Rest des Jahres ist es aber ziemlich „wartungsfrei“. 

V. Erziehung und Training

Der Shiba-Inu ist klug und scharfsinnig, die Art der Erziehung muss aber seinem unabhängigen Wesen angepasst werden. Die Grundlage ist es, eine geeignete Belohnung zu finden, die den Hund wirklich motiviert. Wenn der Shiba einen guten Grund hat, um die Übung zu absolvieren, trainiert er mit Begeisterung. Wenn er jedoch gerade nicht will, oder ihm seine Belohnung nicht genug erscheint, hört er schlicht und einfach nicht auf Sie. Die Rasse eignet sich also nicht für Anfänger.

Angesichts dessen, dass der Shiba eine ungewöhnlich reinliche Rasse ist, ist es in der Regel leicht, ihm die Sauberkeit zu Hause beizubringen. Meist zerstört er zu Hause auch nichts und hat fast gar keine Tendenz zur lautstarken Äußerung von Missmut, wenn Sie zur Arbeit gehen müssen und ihn allein zu Hause lassen. 

VI. Ansprüchigkeit

Der Shiba gehört zu den Rassen mit einem etwas höheren Anschaffungspreis. Es ist nicht vernünftig bei dieser Rasse zu sparen und ein Tier ohne Abstammungspapiere anzuschaffen. Abgesehen von gesundheitlichen Problemen, leiden diese Hunde oft auch von einer unausgeglichenen Psyche. 

Der Shiba ist eine kleine Rasse und deswegen kein Vielfraß, und wenn Sie in einen Welpen mit Abstammungspapieren investieren, sind weitere Ausgaben relativ gering. 

VII. Geschichte

Der Ursprung des Shiba wird bis auf das Jahr 700 v.u.z. datiert, als Hunde, die dem Shiba ähnlich waren, in Japan auftauchten. Hier wurden Sie vor allem als Jagdhunde genutzt. Japan war lange der Außenwelt verschlossen, erst im 19. Jahrhundert öffnete es Kaiser Meiji dem Rest der Welt. Zusammen mit europäischen Hunden kam auch die Staupe nach Japan, die die Population der japanischen Spitze fast ausrottete.

Zu Beginn des 20. Jahrhundert begann der Ethologe Saito um die Rettung dieser Rassen zu kämpfen, einen Klub zur Rettung der Rassen zu gründen, und die einzelnen Rassen zu beschreiben und benennen. Seine Bemühungen mündeten sogar in der Zusammenstellung des Standards und der Bekanntgabe dieser Rassen als Nationalschatz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte allerdings ein weiterer Abfall der Anzahl der Hunde in Japan, und der Akita-Inu zum Beispiel musste mit europäischen Spitzen gekreuzt werden, um die Rasse zu retten. Beim Shiba-Inu drohte dies zum Glück nicht, und im Jahr 1964 wurde die Rasse vom FCI anerkannt.

VIII. Wichtige Informationen

Gewicht:8-12 kg
Stockmaß:35-39 cm
Trainingsanforderungen:20-40 Minuten täglich 
Energie:durchschnittlich
Lebensdauer:14-15 Jahre
Neigung zum Speichelfluss: niedrig
Neigung zum Buddeln: niedrig
Aufmerksamkeitsnotwendigkeit:durchschnittlich
Ursprüngliche Nutzung:Jagdhund
Felllänge:kurz
Felltyp:dicht, gerade
Fellfarbe:schwarz mit Abzeichen, schwarz, loh, sesam, rot
Notwendigkeit der Fellpflege:niedrig

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