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16 Gründe, sich (k)einen Samojeden anzuschaffen

Weißes, zotteliges Fell, tiefe, dunkle Augen und das typische „Lächeln“. Der Samojede wirkt auf den ersten Blick wie ein Plüschtier zum Schmusen. Der Schein trügt aber oft. Ist der Samojede wirklich ein Plüschtier oder versteckt sich hinter dem süßen Aussehen jede Menge Energie? Lassen Sie uns herausfinden, wie es um diese süße Rasse eigentlich steht, und ob er gerade für Sie geeignet ist!

NEUN Gründe, sich einen Samojeden ANZUSCHAFFEN  

  • Das weiße, flauschige Fell lädt geradezu zum Schmusen auf. Wenn Sie mit einem Samojeden vor die Tür gehen, werden Sie von vielen Schmusern auf der Straße angehalten.
  • Das typische Lächeln des Samojeden lässt vermuten, dass er gerne schmust, und dem ist wirklich so. Ein wahrer, freundlicher Menschenliebhaber. 
  • Genauso liebt er Kinder. Wenn diese wissen, wie sie sich einem Hund gegenüber zu verhalten haben, wird er ein idealer Familienhund. 
  • Obwohl er wie ein Teddybär aussieht, ist er ein sehr aktiver Hund. Wenn Sie gerne in der Natur unterwegs sind und sich einen Gefährten wünschen, wird er von jeder Aktivität begeistert sein. 
  • Der Samojede ist für jeden Spaß zu haben. Da er bei jeglicher Aktivität gerne dabei ist, stehen besonders Hundesportarten nichts im Wege.
  • Die Größe des Samojeden erweckt die ein oder andere falsche Vermutung. Hinter dem Zaun mag er wie ein großer Wachhund aussehen, doch in Wirklichkeit gilt seine Aufmerksamkeit eher anderen Dingen, als die Bewachung seines Zuhauses.
  • Die Rasse ist ziemlich konfliktfrei, und bei richtiger Sozialisierung verträgt er sich auch mit anderen Hunden. 
  • Seine Familie liebt er. Er schafft es spielerisch, draußen zu leben. Aber viel zufriedener ist er mit seiner Familie in einem Haus mit Garten.  
  • Angesichts ihrer Herkunft, lieben die Hunde den Winter. Mit Freude verbringen sie den ganzen Tag draußen im Schnee. Letztendlich hat er dafür das perfekte Fell.

SIEBEN Gründe, sich KEINEN Samojeden anzuschaffen 

  • Obwohl er wirklich süß ist, wird er nicht zufrieden sein, wenn er den ganzen Tag nichts zu tun hat. Er muss beschäftigt werden und Möglichkeiten bekommen, sich auszupowern. Wird ihm das nicht gewährt, lässt er seine Energie anderweitig los, zum Beispiel durch das Anknabbern Ihrer Schuhe. 
  • Lockt Sie der Samojede wegen seines Fells? Es ist wirklich wunderschön, jedoch könnte „Haaren“ der zweite Name des Samojeden sein. Das ausfallende Fell ist wirklich überall.  
  • Er neigt zum Bellen. Wenn Sie die guten Beziehungen zu Ihren Nachbarn aufrechterhalten wollen, ist es wichtig, die Erziehung nicht zu unterschätzen und ihn auszupowern. So wird er oft keinen Grund zum Lärm machen haben.  
  • Tief im Herzen sind die Samojeden immer noch Jäger. Stellen Sie sich darauf ein, dass es des Öfteren zu Jagden auf kleinere Tiere, wie zum Beispiel Hühner, Kaninchen oder auch Katzen geben wird. 
  • Er ist ein intelligenter Hund, der gerne und schnell lernt. Er mag keine Stereotypen und wird ein Kommando nicht mehrmals hintereinander ausführen. Es ist also wichtig, die richtige Motivation zu finden. Sonst beginnt der Samojede, Sie zu trainieren.
  • Wenn er sich langweilt, kann er, abgesehen vom Bellen, auch heulen und das Innere Ihres Zuhauses zerstören.
  • Dieser kluge und süße Hund ist nicht besonders geeignet für Anfänger. Sein Training und seine Erziehung fordern einiges an Erfahrung. Sonst könnte aus der Vision eines wundervollen Familienlebens leicht die Hölle auf Erden werden, und zwar sowohl für den Hund, als auch für die Familie. 

Zusammenfassung

Der Samojede sieht wie ein Plüschtier aus, hinter seinem Aussehen steckt aber viel Energie und Temperament. Er ist ein großartiger Gefährte für Familien mit Kindern, kleinere Tiere jedoch, wie beispielsweise Hühner, könnte er als Beutetiere wahrnehmen. Sein Fell haart intensiv und braucht relativ viel Pflege. Sie sind ideale Gefährten für aktive Familien. Beim Samojeden ist es wichtig, die Erziehung und Sozialisierung nicht zu unterschätzen. Obwohl er sehr süß ist, sollte er nicht die erste Wahl für Anfänge sein. . 

Allgemeine Charakteristik des Samojeden 

Der Samojede ist eine aktive, widerstandsfähige Rasse. Er wurde ursprünglich als vielseitiger Arbeitshund genutzt und in Russland gezüchtet. Ihr Lächeln ist rassetypisch, genauso wie ihr zotteliges Fell. Die Rasse ist sehr freundlich und für Familien mit Kindern geeignet. 

I. Temperament 

Ein typischer Samojede gilt als klug, sanft und loyal. Er ist freundlich und liebt seine Familie wirklich. Der Samojede ist kein „einsamer Wolf“, und um glücklich zu werden, muss er Teil einer Familie sein. Ihr Temperament wird durch vieles beeinflusst, wie der Vererbung, dem Training und der Sozialisierung. Wenn Sie einen großartigen Partner wollen, sollte ein Welpe mit angemessenem Temperament ausgewählt werden. 

II. Aussehen

Der Samojede hat ein Stockmaß von 50 bis 60 cm und wiegt 23 bis 30 kg. Ein typisches Merkmal ist das lange, schneeweiße Fell, und sein Lächeln. Vor allem bei Rüden bildet das Fell einen reichen Halskragen, der den Kopf einrahmt und dem Samojeden so sein vornehmes Aussehen verleiht. Bei Hündinnen ist das Fell allgemein weniger dicht, sondern kürzer und feiner.  

III. Beziehung zu Kindern und anderen Tieren

Der Samojede ist ein großartiger Familienhund und mag Kinder. Genauso wie bei anderen Rassen, entscheidet die Erziehung jedoch recht viel. Zudem kann er, angesichts seiner Größe, vor allem kleine Kinder ungewollt anrempeln. Daher ist es wichtig, ihn nicht allein mit Kindern zu lassen. Das gilt allerdings für alle Hunde. Normalerweise haben sie auch kein Problem damit, mit anderen Hunden klarzukommen.

Im Gegensatz dazu haben sie dank ihres Jagdinstinktes den häufigen Drang, etwas zu jagen. Für Familien mit kleinen Haustieren, wie Hühnern oder Hasen, ist er ist also nicht der beste Gefährte. Auch dieses Verhalten kann man ihm durch Training wenigstens teilweise abgewöhnen. 

IV. Gesundheit und Pflege

Allgemein ist der Samojede eine gesunde Rasse. Aber auch er kommt um Krankheiten nicht herum, die für größere Rassen typisch sind. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören die Gelenkdysplasie, erbliche Krankheiten, Epilepsie, Herzerkrankungen, aber auch Krebs. Wenn Sie bei der Auswahl gründlich sind und sich für einen Welpen aus einer Zuchtstation entscheiden, können Sie zumindest erblich bedingte Krankheiten vermeiden. 

V. Erziehung und Training

Der Samojede ist eine sehr kluge Hunderasse. Er lernt gerne, und wird mit Freude verschiedene Hundesportarten ausprobieren. Allerdings ist er ein Hund, der sich nicht für Anfänger eignet. Wenn ihm Ihr Training keinen Spaß macht, wird er sich sträuben und Ihnen nicht gehorchen. Er muss täglich seine Energie loswerden, sonst findet er seine eigenen Wege dafür, wie bellen, heulen, oder Ihre Wohnung zu zerstören. 

VI. Ansprüchigkeit

Die Ausgaben (Futter, Tierarztkosten u.s.w.), sind, verglichen mit anderen Hunden, von gleicher Größe. Im Gegenteil dazu ist die Fellpflege anspruchsvoller, denn bei ihm sollte tägliches Bürsten zum Alltag werden. Auch in Puncto Zeit ist er anspruchsvoller. Der Samojede ist eine energiegeladene Rasse, die sich täglich auspowern muss. 

VII. Geschichte

Der Samojede ist eine sehr alte, sibirische Rasse. Ursprünglich haben die Hunde Nomadenstämme begleitet. Ihre Aufgabe bestand vor allem darin, Rentierherden zu beschützen, Tiere zu jagen, und später wurde er auch als Schlittenhund genutzt. Heute schafft man ihn sich vor allem als Gefährten an.  

VIII. Wichtige Informationen

Gewicht:Rüden: 25-30 kg Hündinnen: 23-28 kg
Stockmaß:50-60 cm
Trainingsanforderungen:20-40 Minuten
Energie:hoch
Lebensdauer:10-12 Jahre
Neigung zum Speichelfluss:niedrig
Neigung zum Buddeln:  mäßig
Neigung zum Bellen:  erhöht
Neigung zum Schnarchen:  niedrig
Aufmerksamkeitsnotwendigkeit:hoch
Ursprüngliche Nutzung:Arbeitshund, Schlittenhund
Felllänge:mittel
Felltyp:dicht, gerade 
Fellfarbe:weiß, cremig
Notwendigkeit der Fellpflege:hoch
Typisches Merkmal:aufrecht stehende Ohren 

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