fbpx

15 Gründe, sich (k)einen Hovawart anzuschaffen

Der Rasse Hovawart fällt es nicht schwer, einen mit seinem majestätischen Aussehen und seinem süßen Wesen zu verzaubern. Er wird als Wachhund angesehen, der für den Garten geeignet ist. Wie steht es aber wirklich um seine Wachhundqualifikationen und sein Wesen? Finden Sie heraus, was diese Rasse wirklich zu bieten hat und ob Sie sich mit dem Hovawart verstehen würden!

NEUN Gründe, sich einen Hovawart ANZUSCHAFFEN 

  • Der Hovawart zeichnet sich durch ein vornehmes, natürliches Aussehen und ein tiefen Blick aus. 
  • Seine aktive Art lässt ihn gerne alles mitmachen, was Sie sich für ihn ausdenken.
  • Obwohl er gerne Zeit mit Hundesportarten und Ausflügen verbringt, ist er ein Hund, der seine Würde behält. Auch beim Training ist er gewissermaßen ruhig und selbstbeherrscht.   
  • Man muss ihm das Bewachen Ihres Haus und Ihres Garten nicht erst beibringen, da er genau dafür gezüchtet wurde. Er schafft es aber auf eine nicht aggressive Weise.  
  • Seiner Familie zeigt er Liebe und Loyalität. Er ist ein großartiger Familienhund, der auch in Familien mit Kindern passt. 
  • Oft wird er als Rettungshund eingesetzt, weil er mit einem ausgezeichneten Geruchssinn und toller Nasenarbeit punkten kann.
  • Im Gegensatz zu anderen Hunden, die oft als Wachhunde genutzt werden, hat er eine ruhige Art und ist somit auch eine gute Wahl für verantwortungsbewusste Anfänger.
  • Die vielseitige Rasse wird ihren Befehlen begeistert folgen, wenn Sie bei der Erziehung mit ihm geduldig sind. Er eignet sich gut für Hundesportarten wie Agility, Obedience, aber zum Beispiel auch Canicross. 
  • Es handelt sich um eine gesunde Rasse. Bei ihnen kommen keine typischen Krankheiten vor, bis auf die Hüftdysplasie, die bei den meisten großen Hunden auftritt.

SECHS Gründe, sich KEINEN Hovawart anzuschaffen 

  • Sein Fell ist wunderschön, haart aber sehr. Man muss also damit rechnen, dass sein schönes Fell überall verteilt ist.  
  • Obwohl es möglich ist, einen Hovawart draußen zu halten, heißt das nicht, dass er weniger Aufmerksamkeit von seinem Besitzer fordert. 
  • Wegen seiner ursprünglichen Nutzung kann er dazu neigen, fremden Menschen gegenüber misstrauisch und sogar aggressiv sein. Wichtig ist deswegen die richtige Sozialisierung. 
  • Der Hovawart wird erst mit ungefähr drei Jahren erwachsen. Sie müssen sich also mit Geduld wappnen, denn ihre Kindheit und die rebellische Phase dauern etwas länger, als gewöhnlich.  
  • Der Hovawart ist klug und gelehrig, braucht aber für alles seine Zeit. Erwarten Sie also nicht, dass er alles binnen einer Sekunde erfüllt.  
  • Zu seinem Glück benötigt er Raum, und obwohl er sich an eine Wohnung gewöhnt, ist die Rasse trotzdem nicht für eine Wohnung geeignet ist.  

Zusammenfassung 

Der Hovawart ist eine majestätische Rasse, die loyal ihre Familie und deren Besitz beschützt. Er ist ein Hund, der eher für den Garten geeignet ist und in der Wohnung nicht besonders glücklich wird. Seiner Familie gegenüber ist er loyal, Fremden gegenüber aber wachsam. Die rechtzeitige Sozialisierung ist also wichtig. Er ist vielseitig und wird fast jede Hundesportart mit Ihnen mitmachen, wenn er ausreichend motiviert wird. Die Rasse zeichnet sich durch gute Gesundheit aus, und ihre psychische Entwicklung dauert länger, als bei anderen Rassen. 

Allgemeine Charakteristik des Hovawarts 

Der Hovawart ist eine große Rasse, die ursprünglich als Wachhund genutzt wurde. Heute wird er, abgesehen von der ursprünglichen Nutzung, auch als Familienhund gehalten, der auch in verschiedenen Hundesportarten absahnen kann. Er ist besonders gut im Gehorsamkeitstraining und in der Nasenarbeit. Es hat ihn in drei Farbvarianten vor und er erfreut sich guter Gesundheit. 

I. Temperament

Der Hovawart ist ein intelligentes Arbeitstier, das, verglichen mit anderen Hunden, stets seine Ruhe bewahrt. Er ist ein geborener Wachhund, der außerhalb seines Territoriums aber nicht aggressiv anderen Menschen gegenüber wird. Er ist eher introvertiert und sucht den Kontakt zu fremden Menschen nicht unbedingt, toleriert sie allerdings.

II. Aussehen

Der Hovawart kommt in drei Farbvarianten vor: scharzmarken, schwarz und blond. Blonde Hunde werden hierbei oft mit Golden Retrievern verwechselt. Sein Aussehen wirkt vornehm, ausgeglichen und majestätisch. Er hat halblanges Fell, das bei Rüden einen Kragen um den Hals bildet. Das Gewicht bewegt sich zwischen 30 bis 40 kg und das Stockmaß um 58 bis 70 cm. 

III. Beziehung zu Kindern und anderen Tieren

Der Hovawart baut eine feste Bindung zu seiner Familie auf und beschützt sie, ohne, dass Sie es ihm beibringen müssen. Im Gegensatz zu anderen Rassen, die zum Bewachen genutzt werden, ist er aber sehr zart und ruhig. Er ist also auch für Familien mit Kindern geeignet, da er den Kindern gegenüber sehr tolerant ist, sollte aber niemals mit ihnen allein gelassen werden.

Er kommt auch verhältnismäßig gut mit anderen Tieren klar, und wenn er von Welpenalter an mit ihnen sozialisiert wird, akzeptiert er sie als Teil der Familie und bewacht sie genauso wie Sie und Ihr Eigentum. 

IV. Gesundheit und Pflege

Der Hovawart zeichnet sich durch seine gute Gesundheit und Widerstandsfähigkeit aus. Allgemein wird empfohlen, ihn im Garten zu halten, den er sehr gut bewachen wird. Sein Fell braucht nicht viel Aufmerksamkeit und es genügt, es ab und an zu bürsten. 

Die einzige Erkrankung, unter der allen größeren Rassen leiden können, ist die Dysplasie. Es ist gut, sorgfältig auszuwählen und nur einen Welpen vom Züchter zu nehmen. 

V. Erziehung und Training 

Der Hovawart ist ein ausdauernder, tüchtiger Lerner. Schutzhundesport, Nasenarbeiten und Obedience gelingen ihm gut, wenn man ihn geduldig und liebevoll führt. Für aufbrausende, nach Erfolg strebende Menschen, ist der Hovawart keine besonders gut geeignete Rasse.

Neben Hundespielarten wie Agility oder Flyball, wird er bei uns auch oft als Rettungshund genutzt. Bei richtiger Führung macht der Hovawart so ziemlich alles mit. 

VI. Ansprüchigkeit

Genauso wie bei anderen großen Rassen muss man damit rechnen, dass der Hund relativ viel frisst. Es ist wichtig, ihm gutes Futter zur Verfügung zu stellen. Die Rasse zeichnet sich durch gute Gesundheit aus, und bei einer Anschaffung bei einem verantwortungsbewussten Züchter ist es wahrscheinlich, dass Sie nur zum Impfen zum Tierarzt gehen müssen.

Vor allem junge Hunde müssen aber beschäftigt werden und ihre Energie loswerden. Gehorsamkeitstraining wird bei dieser Rasse ebenfalls mehr als empfohlen. Man muss also damit rechnen, dass man sich relativ viel mit dem Hund beschäftigen muss. 

VII. Geschichte

Erste Erwähnungen dieser Rasse tauchen schon im Mittelalter auf. Mit der Zeit ist die Rasse allerdings verschwunden und wurde als zugrunde gegangen erachtet. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zur Wiederentdeckung der Rasse. Kynologen haben Hunde in abgelegenen Bergregionen entdeckt, die dem ursprünglichen Hovawart auffällig ähneln. 

Als neuzeitlicher Gründer der Rasse wird Herr Köning angesehen, der Anfang des 20. Jahrhundert Hunde diese Rasse auf Fotos festgehalten hat. Offiziell wurde die Rasse im Jahr 1937 anerkannt, und heute verbreitet sie sich auf der ganzen Welt und ihre Beliebtheit steigt stetig. 

VIII. Wichtige Informationen

Gewicht:30-40 kg
Stockmaß:58-70 cm
Trainingsanforderungen:40 Minuten und mehr
Energie:hoch
Lebensdauer:12-14 Jahre
Neigung zum Speichelfluss:niedrig
Neigung zum Buddeln:niedrig
Aufmerksamkeitsnotwendigkeit:durchschnittlich
Ursprüngliche Nutzung:Gebrauchshund
Felllänge:halblang
Felltyp:dicht, gerade 
Fellfarbe:scharzmarken, schwarz, blond
Notwendigkeit der Fellpflege:mittel

Schreibe einen Kommentar

Novinky a exkluzivní obsah do emailu