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16 Gründe, sich (k)einen Bullterrier anzuschaffen

Der typische Ramskopf, ein Haufen Energie und Feuer in den Augen. Der Bullterrier ist ein Hund mit jeder Menge Energie. Er will immer zu tun haben und ist stets bereit, Sie zum Lachen zu bringen. Der Bullterrier ist bestimmt kein Hund für Jedermann, aber sobald Sie sich in ihn verlieben, werden Sie keine andere Rasse lieber mögen. Sind Sie also die richtigen Besitzer für den fröhlichen, energiegeladenen Bullterrier?   

ACHT Gründe, sich einen Bullterrier ANZUSCHAFFEN 

  • Die typische abgerundete Kopfform ist das Markenzeichen des Bullterriers. Beim Spazierengehen mit ihm, werden Sie zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. 
  • Unter Züchtern ist der Bullterrier für sein fröhliches und spielerisches  Wesen bekannt. Er macht jeden Spaß mit und mit einem Bullterrier an Ihrer Seite, haben Sie sicher nie lange schlechte Laune. 
  • Sie haben ein kurzes und glattes Fell, das nicht viel Pflege benötigt. Wenn Sie also kein Fan von täglichem Bürsten sind, ist der Bullterrier die richtige Wahl für Sie.    
  • Bullterrier werden oft als „Kinder im Hundekörper“ bezeichnet. Wegen seines energischen Temperaments wird er Familien mit kleinen Kindern eher selten empfohlen. Für größere Kinder stellen sie jedoch großartige Partner dar. 
  • Er liebt seine Familie und bei richtiger Erziehung und richtigem Training, sind sie sowohl für größere Kinder, als auch für kinderlose, großartige Gefährten. 
  • Dank ihres aktiven Temperaments sind sie sofort bei jedem Ihrer Ausflüge oder Sportarten dabei. Für aktive Menschen ist er ein großartiger Hund.  
  • Der Bullterrier wird in zwei Größen gezüchtet. Das Temperament ist bei beiden gleich, also können Sie wählen, ob Sie einen größeren oder einen kleineren Hund präferieren. Sie bekommen das gleiche Bullterrier Temperament, nur in unterschiedlich großer Verpackung.  
  • Bullterrier gibt es in verschiedenen Farbvarianten, somit gibt es nie zwei gleiche Tiere. 

ACHT Gründe, sich KEINEN Bullterrier anzuschaffen 

  • Ihn zu trainieren, ist leichter gesagt, als getan. Ihr Dickkopf und ihre kurze Aufmerksamkeitsspanne machen es einem nicht gerade leicht. Geduld und Konsequenz sind bei ihrem Training von Nöten.   
  • In einigen Staaten ist die Haltung von Bullterriern verboten. Es ist also notwendig, vor einer Reise sicher zu gehen, ob der Bullterrier im jeweiligen Land erlaubt ist. In CZ ist die Zucht nicht eingeschränkt. 
  • Obwohl die Rasse Menschen gegenüber freundlich ist, ist er nicht für zartbesaitete Anfänger geeignet. Der Bullterrier ist ein aktiver und strammer Hund und sein Besitzer sollte es ebenso sein. 
  • Sie können sich im Erwachsenenalter aggressiv gegenüber Artgenossen äußern. Durch Konsequente Sozialisierung und Training kann man das verhindern.
  • Da es, am Ende des Tages, immer noch Terrier sind, scheint deren Jagdinstinkt auf kleinere Tiere oft durch. Ihnen eine gute Abrufbarkeit  anzutrainieren, ist also wirklich eine Kunst..
  • Wenn sie nicht die Möglichkeit haben, sich auszupowern, können sie Ihre Inneneinrichtung zerstören und sehr laut sein. 
  • Da Bullterrier ihre Menschen von Herzen lieben, vertragen sie es schlecht, von ihnen getrennt zu sein. Es ist also wichtig, ihnen das Alleinsein von klein auf beizubringen und diesbezüglich geduldig zu sein.  
  • Sie haben kurzes Fell und sind nicht besonders kälteresistent. Bullterrier sollten nie ganzjährig draußen leben und beim Spazierengehen bei frostigen Temperaturen wird empfohlen, ihm einen frostschützenden Hundeanzug anzuschaffen. 

Zusammenfassung

Der Bullterrier ist ein fröhlicher, spielerischer Hund. Er liebt Menschen, kann aber anderen Tieren gegenüber aggressiv sein. Es ist also wichtig, seine Sozialisierung nicht zu unterschätzen. Er mag Kinder, ist aber eher für etwas größere Kinder geeignet. Er passt perfekt in aktive Familien. Wenn er sich nicht auspowern kann, wird er sich zerstörerisch verhalten. Er wird in zwei Varianten mit unterschiedlichen Fellfarben gezüchtet, der Standard Bullterrier und der Miniatur Bullterrier. Ihr Fell braucht, bis auf den empfohlenen Hundeanzug im Winter, fast keine Pflege. 

Allgemeine Charakteristik des Bullterriers

Der Bullterrier ist eine aktive Rasse mit einem fröhlichen Wesen. Er liebt Menschen, kann aber anderen Hunden gegenüber aggressiv werden. Er braucht viel Bewegung und ist nicht geeignet für Familien mit kleinen Kindern.  

I. Temperament 

Bullterrier werden oft als Clown der Hundewelt bezeichnet. Auch die größten Griesgräme werden über ihre Performance lachen. Die Hunde sind sehr extrovertiert, das zeigt sich durch den stetigen Drang nach Action und die begeisterten Begrüßungen ihrer Besitzer. Ängstlich und scheu ist der Bullterrier bestimmt nicht. Während er Menschen gegenüber sehr freundlich ist, kann er ein dominantes Verhalten anderen Hunden gegenüber bringen. Eine gemeinsame Hundehaltung wird daher nicht empfohlen.

II. Aussehen

Typisch für den Bullterrier ist sein Ramskopf und der fröhliche Ausdruck. Er wirkt kräftig und der Körperbau ist quadratisch. Seine Höhe beträgt 50 bis 56 cm, die nicht durch den Rassestandard nicht limitiert wird. Genauso verhält es sich mit dem Gewicht, das meistens zwischen 22 bis 35 kg beträgt. Es gibt sie in weiß, schwarz, fahl, rot und gestromt. Zugelassen sind auch dreifarbig Felltöne. 

III. Beziehung zu Kindern und anderen Tieren

Der Bullterrier ist ein freundlicher Hund und liebt seine Familie. Er kann aufgrund seiner Energie unvorsichtig sein und ist daher nicht geeignet für Familien mit kleinen Kindern. Mit größeren Kindern kommt er wunderbar klar. Bei Bullterriern gilt aber, wie bei anderen Hunderassen, dass sowohl der Hund, als auch das Kind, auf das Zusammenleben vorbereitet werden müssen. Beide müssen wissen, wie sie sich dem anderen gegenüber zu verhalten haben.

Mit anderen Hunden ist die Beziehung weniger gut, da er vor ihnen seine Dominanz zur Schau stellen will. Das Zusammenleben mit anderen Hunden ist also generell nicht einfach. Auch mit kleineren Tieren kann es zu Problemen kommen, indem er versuchen will, sie zu jagen. Bei richtiger Erziehung und Sozialisierung können aber sowohl kleine, als auch große Tiere, gemeinsam mit ihnen in einem Haushalt leben. 

IV. Gesundheit und Pflege

Bullterrier sind allgemein eine gesunde Rasse. Genauso, wie andere Rassen, sind auch Bullterrier für einige Krankheiten anfälliger. Gute Züchter lassen ihre Zuchttiere auf Dysplasien, Herzkrankheiten und Speicheldrüsenerkrankungen testen. Bei weißen Hunden führt man außerdem einen BAER Hörtest durch. 

V. Erziehung und Training

Bullterrier sind verhältnismäßig stur und nicht für Anfänger geeignet. Ihr Training erfordert das richtige Maß an Konsequenz und ausreichender Motivation. Da er seinen eigenen Kopf hat, wird er nicht auf Befehle hören, solange ihm das Training keinen Spaß macht. Sein Jagdinstinkt kann seine Erziehung umso schwieriger gestalten. 

Bei Bullterriern ist es wichtig, die Sozialisierung im Welpenalter nicht zu unterschätzen. Das, was der Bullterrier als Welpe erlebt, prägt ihn auch als Erwachsenen und Ihr Zusammenleben kann dadurch umso an-, oder unangenehmer werden. 

VI. Ansprüchigkeit

Der Miniatur Bullterrier ist im Allgemeinen teurer, als der klassische Bullterrier. Der Futterverbrauch ist von der Größe, dem Geschlecht und dem Temperament des Einzelnen abhängig, meist kann man aber sagen, dass er proportional zu seiner Größe ist.

Die Fellpflege nimmt wenig Zeit in Anspruch. Im Gegensatz dazu, werden Sie viel Zeit für sein Training brauchen, und auch diesen aktiven Hund einmal müde zu machen, erfordert einiges an Zeit. 

VII. Geschichte

Der Bullterrier wurde im 19. Jahrhundert in England gezüchtet. Er entstand durch das Kreuzen der englischen Bulldogge, des Manchester Terriers und des heute nicht mehr existierenden Englischen Terriers. Oft wird fälschlicherweise angegeben, dass er für Arenakämpfe oder zur Schweinejagd gezüchtet wurde. In Wirklichkeit wurden sie als Rattenjäger gezüchtet. Der Ramskopf ist nur eine ästhetische Angelegenheit, mit der der ursprüngliche Züchter gar nicht gerechnet hat. Die Hunde wurden jedoch wirklich in Arenen genutzt – zwar nicht um andere Hunde zu bekämpfen, sondern so viele Ratten in einem bestimmten Zeitlimit zu töten, wie es ihm möglich war. 

VIII. Wichtige Informationen

Gewicht:Rüden: 26-35 kg Hündinnen: 22-30 kg
Stockmaß:50-56 cm
Trainingsanforderungen:40 Minuten täglich
Energie:sehr hoch
Lebensdauer:11-14 Jahre
Neigung zum Speichelfluss:niedrig
Neigung zum Buddeln:niedrig
Neigung zum Bellen:mäßig
Neigung zum Schnarchen:niedrig
Aufmerksamkeitsnotwenigkeit:hoch
Ursprüngliche Nutzung:Rattenfänger
Felllänge:kurz
Felltyp:gerade
Fellfarbe:weiß, fahl, rot, schwarz gestromt, tricolor
Notwendigkeit der Fellpflege:niedrig
Typisches Merkmal:Ramskopf, aufrecht stehende Ohren 

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