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17 Gründe, sich (k)einen Boston Terrier anzuschaffen

Sie sehnen sich nach einem Freund für schlechte Zeiten, der sich nicht vor einer langen Bergwanderung fürchtet und dennoch nicht die halbe Einzimmerwohnung beansprucht? Der „Boston“ ist die ideale Wahl für Ihre aktive Freizeitgestaltung und das Schmusen auf der Couch! Der kleine Sportler mit bezaubernden Augen wickelt Sie schnell um den Finger seiner Pfote.  

NEUN Gründe, sich einen Boston Terrier ANZUSCHAFFEN 

  • Diese kleinen Hundesportler überraschen Sie mit ihrer unglaublichen Energie und Ausdauer, mit der sie großen Hunden oft das Wasser reichen können.
  • Die Boston Terrier sind körperlich klein, aber im Herzen ganz groß – sie brauchen nicht viel Platz, und als Sahnehäubchen füllen Sie das ganze Haus mit Liebe.
  • Als Familienhunde macht der kinderfreundliche Boston Terrier sich ideal! 
  • Auch in Puncto Intelligenz stehen sie großen Rassen nicht nach. Es sind sehr intelligente Hunde, die schnell lernen können. 
  • Der Boston freundet sich sehr gerne sowohl mit neuen Menschen, als auch Tieren an. Er ist eigentlich mit jedem gern befreundet.
  • Die Hunde sind ideal für Anfänger – sie lassen sich gut trainieren und sind leicht beherrschbar.  
  • Der Boston ist kein Hund, den Sie stundenlang bürsten müssten. Sein Fell braucht keine spezielle Pflege in Form von täglichem Bürsten.
  • Die Ausgaben für das Futter eines Boston Terrier wird Sie nicht in den Ruin treiben – er braucht zwar qualitativ hochwertiges Futter, frisst aber nicht so viel, wie eine Deutsche Dogge (wenn Sie ihn denn rechtzeitig vom Futternapf losreißen). 
  • Die Hunde haben keine allzu große Tendenz zum Bellen, also werden Ihre Nachbarn beim Morgenspaziergang nicht geweckt. 

ACHT Gründe, sich KEINEN Boston Terrier anzuschaffen 

  • Der Boston Terrier ist wegen seiner kurzen Schnauze anfällig für das Überhitzen – man muss daran denken und sich an seine Bedürfnisse und die Außentemperatur anpassen.  
  • Ihre großen Augen vollenden zwar ihren süßen Hundeblick, müssen aber sonst nicht immer von Vorteil sein. Da die Augen relativ weit hervorstehen, können sie leichter verletzt werden und sind von Hornhautgeschwüren betroffen.
  • Das kurze Fell schützt den Boston Terrier nicht besonders vor Kälte, deshalb muss man beim Spazierengehen im Winter aufpassen, dass er nicht unterkühlt. 
  • Sein Futter sollte sorgfältig ausgewählt werden. Diese Hunde haben eine sehr sensible Verdauung und können an Blähungen leiden. Und das mieft!  
  • Die kurze Schnauze ist ihr Musikinstrument: Schnarchen und Grunzen sind nur ein Bruchteil der Sinfonie, die der Boston Terrier Ihnen vorführen kann. 
  • Die Zucht der Boston Terrier ist nicht einfach. Eine Kombination aus großem Kopf und enger Hüfte dieser Schönheiten bedeutet für die Hündinnen oft eine komplizierte Geburt. Kaiserschnitte treten nicht vereinzelt auf.  
  • Boston Terrier sind sehr leidenschaftlich. Es ist also nötig, sie gut zu ernähren und ihre Kondition zu beobachten, damit sie sich nicht zu viele Speckröllchen anfressen. 
  • Mit Strafen kommen Sie bei Boston Terriern nicht durch. Sobald sie Druck verspüren, tendieren zur Sturheit. 

Zusammenfassung

Diese kleinen, sportlichen, coolen Typen passen großartig in jede Familien hinein. Das Leben im Betonjungle verhindert die Zufriedenheit des Boston Terriers nicht – man muss aber trotzdem an ausreichend Bewegung denken, die der Boston Terrier braucht. Übertreiben sollte man jedoch nicht, und dies gilt doppelt beim Boston Terrier, da er anfällig für das Überhitzen ist. Anspruchsvolle, sportliche Disziplinen überlassen Sie also lieber Hunden mit längerer Schnauze und bieten Ihrem Hundefreund in heißen Sommertagen ein kühles Plätzchen, wo er sich wohlfühlen kann. 

Die Bostons sind allgemein sehr freundlich im Umgang mit Menschen und haben auch kein Problem, sich in einer tierischen Gruppe zu etablieren. Das hängt auch von der Erziehung und dem Training ab, die beim Boston Terrier aber allgemein nicht zu schwierig sind. Dasselbe gilt auch für die Pflege des Boston Terriers. Wenn Sie ihm also genügend Bewegung, Schutz vor Erkältungen und Überhitzung ermöglichen, und seine sensible Verdauung im Gleichgewicht halten, werden Sie sicher zu unzertrennlichen Freunden. 

Allgemeine Charakteristik des Boston Terriers

Der Boston ist ideal für Menschen, die nette Gesellschaft für lange Spaziergänge, oder gemeinsame Momente mit der Familie suchen, was dieser Hund sicher lieben wird. Ist er aber wirklich der ideale Hund für Sie? Das erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen. 

I. Temperament

Das Wesen der Boston Terrier ist sehr freundlich, verspielt und neugierig. Sie sind kluge Hunde, die mit der richtigen Führung gerne und sehr schnell neue Dinge lernen. Sie lieben die Gesellschaft von Menschen – und am liebsten sind sie bei ihrem Besitzer und verlassen ihn nur sehr ungern. Sie begleiten ihn gern auf längeren Ausflügen, die sie dank ihrer Ausdauer mit Leichtigkeit bewältigen. Boston Terrier verschmähen aber auch weder ein warmes Plätzchen im Bett, noch gehöriges Schmusen. 

II. Aussehen

Klein, größer, am größten? Ja! Boston Terrier werden in drei Gewichtsklassen aufgeteilt, aus denen Sie sich Ihren Liebling aussuchen können:

  • Leichter Typ = bis 6,8 kg
  • Mittlerer Typ = 6,8 bis 9 kg
  • Schwererer Typ = 9 bis 11,35 kg

Alle Gewichtsklassen haben einen eleganten, strammen Körper mit längerem Rücken und kurzer Rute gemein – das alles auf relativ hohen Beinen. 

Der Kopf des Boston Terriers hat einige typische Merkmale, an denen sie ihn garantiert erkennen: bezaubernde, braune Augen, große „Fledermausohren“ und eine flache Schnauze, die untrennbar zu ihm gehört.

Boston Terrier haben ein kurzes, dichtes Fell, das gestromt, weiß, „seal white” oder schwarz-weiß ist. 

III. Beziehung zu Kindern und anderen Tieren

Es ist egal, ob Sie einen Haufen Kinder, ein Hunderudel oder eine chronische Schwäche für Schildkröten haben. Der Boston ist eine extrem freundliche Rasse, die sich nicht nur überall hineinzwängt, sondern auch überall dazupasst. 

Ein Problem kann sich jedoch ergeben, wenn ein fremder Hund im Territorium Ihres Boston Terriers auftaucht – vor allem unter Rüden kann es dann knallen. Sie müssen jedenfalls immer das individuelle Wesen eines jeden Hundes in Betracht ziehen und vor allem auch das, woran er gewöhnt ist. Wie für alle Hunde gilt, dass der Hund niemals mit Kindern allein gelassen werden sollte. 

IV. Gesundheit und Pflege

Die Gesundheit hält leider einige unschöne Überraschungen bereit, mit denen jeder potenzielle Besitzer rechnen muss. Boston Terrier gehören zu den brachyzephalen Hunderassen – also Hunde mit einem „verkürzten Kopf“. Dieser verursacht (abgesehen von Schnarchen und Überhitzung) oft auch schwerwiegende gesundheitliche Probleme, die man manchmal sogar operativ behandeln muss.

Auch die Augen des Boston Terriers kommen um Probleme nicht herum, diese gehören sogar zu ihren häufigsten gesundheitlichen Leiden. Wegen ihrer Größe sind sie anfälliger für mechanische Schädigungen, sie können aber auch von Hornhautgeschwüren, Glaukomen, oder Grauem Star betroffen sein. Weitere gesundheitliche Probleme stellen oft Taubheit, die Patellaluxation, Allergien oder Tumore dar. Geburten laufen bei diesen Hunden ebenfalls nicht immer reibungslos, da der relativ große Kopf der Boston Terrier oft nur schwer durch die schmale Hüfte der Hündin passt. Kaiserschnitte sind bei deshalb keine Seltenheit. 

Sonst unterscheidet sich die Pflege des Boston Terriers nicht sonderlich von der Pflege der übrigen, wenig anspruchsvollen Rassen – das Fell tendiert nicht zu Gestank und braucht auch weder tägliches Bürsten, noch Baden. Sie kommen mit gelegentlichem Bürsten klar, durch das Sie ausgefallenes Fell entfernen. Es ist wichtig, die Krallen regelmäßig zu stutzen, damit sie nicht zu lang werden und nirgendwo hängen bleiben. Von Zeit zu Zeit sollte man auch den Gebisszustand, sowie den Zustand des Mauls als Ganzes kontrollieren.

V. Erziehung und Training

Bei der Erziehung des Boston Terriers kommen Sie sicherlich nicht ins Schwitzen – vor allem dank der Tatsache, dass diese Schönheiten hervorragend mitdenken und von Natur aus neugierig sind. Wenn Sie sich um eine gründliche Sozialisierung bemühen, kann Ihren Liebling im Alltag nichts aus der Fassung bringt, und aus ihm wird ein unerschrockener Hund.

Sowohl das Training, als auch die Erziehung dieser Hunde sollten positiv verlaufen, ohne Druck oder Strafen. Ist dem nicht so, könnte sich Ihr vierbeiniger Freund entscheiden, dass eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn macht – und das lässt er sich von niemandem ausreden. Solange Sie jedoch einen kühlen Kopf und eine positive Herangehensweise bewahren, gibt der Boston dies mehrfach zurück und wird zu einem wohlerzogenen, zuverlässigen Geselle (ob privat oder bei kynologischen Disziplinen). 

VI. Ansprüchigkeit

Der Boston Terrier gehört nicht zu jenen anspruchsvollen Hunderassen, die man mit strenger Erziehung drillen muss, oder mit denen der halbe Tag draußen verbracht werden sollte. Eine gründliche Sozialisierung, sowie ein Grundgehorsam sollte ebenso angestrebt werden. Es lohnt sich, etwas mehr für einen Welpen mit Abstammungspapieren zu zahlen – vor allem wegen Erbkrankheiten, auf die in Zuchtstationen getestet wird.

Im Laufe der Zeit sollte man mit klassischen Tierarztkosten, Grundausstattungen wie Halsband, Leine, und Hundekörbchen, und natürlich Futter gegen Blähungen als Ausgaben rechnen. 

VII. Geschichte

Die Herkunft von Boston Terriern geht bis nach Amerika zurück, konkret nach Boston, wie schon der Name der Rasse sagt. Die Rasse entstand im 19. Jahrhundert durch das Kreuzen von Englischen Bulldoggen und dem Weißen englischen Terrier – später wurden noch Gene der Französischen Bulldogge hinzugefügt. Man kann sagen, dass der Boston Terrier ein ziemlich misslungenes Geschäftsvorhaben amerikanischer Arbeiter war, die versucht haben, den idealen Hund für die damaligen Hundekämpfe zu kreieren. Nach einer Weile war aber klar, dass sie mit dem Boston Terrier in der Arena keine Erfolge feiern werden, deswegen wurde er durch andere Rassen ersetzt. Für die Rasse wurden verschiedene Namen benutzt, weil lange nicht klar war, wie man sie offiziell nennen sollte. Namen wie Roundheads, Amerikanischer Terrier, Boston Bulldogge oder American Bullterrier waren im Gebrauch. Seine heutige Bezeichnung bekam der Boston Terrier im Jahr 1801, zwei Jahre darauf wurde die Rasse von der amerikanischen Gesellschaft AKC anerkannt.

Obwohl der Boston Terrier als Nationalhund der USA angesehen wird, ist er auf der aufgrund seines problemlosen und fröhlichen Wesens auf der ganzen Welt beliebt und verbreitet. 

VIII. Wichtige Informationen

Gewicht:Rüden: 6,8-11,3 kg Hündinnen: 4,5-9,1 kg
Stockmaß:Rüden: 43,18 cm Hündinnen: 40,64 cm
Typisches Merkmal:flache Schnauze, aufgestellte Ohren
Trainingsanforderungen:durchschnittlich
Energie:mäßig
Lebensdauer:10-14 Jahre
Neigung zum Speichelfluss:niedrig
Neigung zum Schnarchen: hoch
Neigung zum Bellen: mäßig
Neigung zum Buddeln:niedrig
Aufmerksamkeitsnotwendigkeit:mäßig
Ursprüngliche Nutzung:Rattenfänger, Gefährte
Felllänge:kurz
Felltyp:glatt
Fellfarbe:schwarz-weiß, gestromt und weiß, seal & white
Notwendigkeit der Fellpflege:gelegentliches Bürsten 

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