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15 Gründe, sich (k)einen Bichon anzuschaffen

Ein kleines, energievolles Knäuel, mit dem süßesten Blick. Kein Wunder, dass der Bichon so beliebt ist. Wer könnte schon einem kleinen Hündchen widerstehen, dessen Fell an Zuckerwatte erinnert und Liebe und Ergebenheit mit seinem Blick ausstrahlt? Lassen Sie uns herausfinden, ob Sie sich mit dieser süßen Rasse verstehen würden!

ACHT Gründe, sich einen Bichon ANZUSCHAFFEN 

  • Er ist klein. Er passt überall hinein, beansprucht nicht viel Platz und Sie können ihn fast überallhin mitnehmen.  
  • Stört Sie die Vorstellung, dass nach der Anschaffung eines Hundes ihr ganzes Zuhause voller Hundefell ist? Gute Nachrichten! Der Bichon haart überhaupt nicht. Das Putzen erleichtert es um einiges. 
  • Wenn man sie sozialisiert, sind sie großartige Partner, auch für Familien mit Kindern. Kinder müssen aber auch wissen, wie sie sich dem Hund gegenüber richtig zu verhalten haben.
  • Sie lernen gerne neue Kommandos. Der Bichon lernt mit Leichtigkeit Tricks, mit denen er dann Ihren Besuch beeindrucken kann.  
  • Die Hunde haben stets gute Laune. Sie werden immer versuchen, ihre Herrchen freudig zu stimmen. 
  • Sie gehören zu den Gesellschaftshunden und mögen deshalb viele Menschen. Bei richtiger Sozialisierung verstehen sie sich auch gut mit anderen Hunden und Haustieren. 
  • Sie haben keine Erfahrung mit Hunden? Das macht nichts! Der Bichon ist dank seines Wesens und seiner Größe auch für Anfänger geeignet. 
  • Er passt sich Ihnen und Ihrem Lebensstil an. Machen Sie gerne Ausflüge? Der Bichon kommt begeistert mit. Wenn aber gerade schlechtes, nasses Wetter ist und Sie keine Lust auf einen längeren Spaziergang haben, verzeiht Ihnen der Bichon und bleibt gerne mit Ihnen unter der Bettdecke liegen.  

SIEBEN Gründe, sich KEINEN Bichon anzuschaffen 

  • Ihr Fell haart zwar nicht, es muss jedoch regelmäßig gebürstet und mindestens zweimal pro Jahr im Hundesalon getrimmt und hergerichtet werden. 
  • Sie lieben ihre Familie und vertragen es schlecht, länger von ihnen getrennt zu sein. Es ist also wichtig, die Erziehung nicht zu unterschätzen und das Verlassen des Hauses von Anfang an zu trainieren.  
  • Obwohl es sich um eine kleine Rasse handelt, die sich gewissermaßen anpasst, sind es immer noch Hunde, die gerne nachdenken und lernen. Es Wird empfohlen, ihnen täglich wenigsten ein kurzes Training oder Spiel zu gönnen.  
  • Es sind reine Wohnungshunde. Auch wenn der Bichon gern im Garten herumläuft, würde er bei Außenhaltung sowohl psychisch, als auch physisch etwas vermissen.   
  • Sie sind anfällig für Hautprobleme und Allergien. 
  • Obwohl es Familienhunde sind, sind sie nicht wirklich geeignet für Familien mit kleineren Kindern, da diese einem Bichon Welpen (der sehr klein ist) ungewollt schaden könnten. Wenn Sie sich für einen Bichon entscheiden, denken Sie daran und passen Sie auf Ihren Welpen auf.
  • Angesichts ihres Aussehens werden Bichons von ihren Besitzern oft zu sehr bemuttert und vor allem beschützt, sodass aus den fröhlichen Hunden mit der Zeit bellende, ängstliche Hunde werden. Passen Sie also auf Ihren Bichon auf, aber sozialisieren Sie ihn zugleich und lassen Sie ihn andere Hunde kennenlernen. Dann haben Sie zu Hause einen fröhlichen Gesellen, der für alles zu haben ist.  

Zusammenfassung

Der Bichon ist eine kleine Rasse mit schneeweißem, struppigem Fell, das zwar nicht haart, aber regelmäßig geschnitten und gebadet werden muss. Sie sind sehr freundlich und haben permanent gute Laune. Ihre Familie lieben sie sehr und auch in Familien mit Kindern passen sie gut rein. Obwohl es eine kleine Gesellschaftshunderasse ist, sind sie sehr klug und lernen gerne. Der Bichon kann auch in einigen Hundesportarten glänzen, vor allem für Dogdancing und Agility. Es ist wichtig, sie mit anderen Hunden und Menschen zu sozialisieren, aber die Erziehung eines Bichons schafft auch ein Anfänger. 

Allgemeine Charakteristik des Bichon 

Der Bichon gehört zu den Gesellschaftshunderassen, die allgemein als Gesellen für Familien geeignet sind. Es handelt sich hier um eine gelehrige Rasse, mit der auch ein Anfänger zurechtkommt. Ihr Fell ist immer weiß und es braucht regelmäßiges Zurechtmachen. Im Stockmaß wird die maximale Höhe lediglich auf 30 cm begrenzt und das Gewicht kann zwischen 3 und maximal 7 kg variieren. 

I. Temperament 

Typisch für die Hunde ist, dass sie immer spielerisch und gut gelaunt sind. Die liebenden Familienhunde sind gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sie vertragen langes Alleinsein schlecht und können so an Trennungsangst leiden. Diese Angst sollte man, besonders bei Welpen, nicht unterschätzen. Lieber sollte man den Hund von Welpenalter an daran gewöhnen, dass man das Haus auch ohne ihn verlässt. 

Es Wird geraten, den Bichon an einer  Hundeschule (idealerweise an einer Welpenschule) anzumelden, bei der er vor allem andere Hunde und Menschen kennenlernt. Dank der Sozialisierung hat der Bichon in Zukunft keine Angst vor anderen Hunden und bleibt so immer der fröhliche kleine Hund, den wir lieben. 

II. Aussehen

Der Bichon gehört zu den kleineren Hunderassen. Sein Stockmaß beträgt bis zu 30 cm und er wiegt zwischen 3 bis 7 kg. Sein aufgebauschtes Fell bleibt immer weiß. Ihr Fell haart nicht, es ist aber nötig, sich um das Fell zu kümmern. Ideal ist es, das Fell des Hundes wenigstens zweimal pro Jahr in einem Hundesalon schneiden zu lassen. 

III. Beziehung zu Kindern und anderen Tieren

Als Gesellschaftshunderasse ist der Bichon generell für Familien mit Kindern geeignet. Auch bei ihm gelten aber dieselben Regeln, wie bei den anderen Rassen. Er ist immer noch ein Hund und deswegen muss es klare Regeln zwischen ihm und dem Kind geben. Wenn die Kinder den Hund aber respektieren, kann mit dem Bichon ein großartiges Miteinanderleben gelingen. 

Meistens kommen Bichons gut mit anderen Hunden klar, manche von ihnen können allerdings ängstlich sein. Es würde sich also lohnen, mit dem Welpen eine Welpenschule oder einen anderen Kurs zu besuchen, der für Sie erreichbar ist, um den Hund an andere Hunde zu gewöhnen und ihm die Angst vor ihnen zu nehmen. 

IV. Gesundheit und Pflege

Der Bichon ist keine Rasse, die unter vielen Krankheiten leiden muss. Allgemein ist es eine Rasse von guter Gesundheit. Nichtsdestotrotz sollten wir uns auch beim Bichon vor manchen Krankheit mehr in Acht nehmen, als bei anderen Rassen. Zu den häufigsten Krankheiten gehören Allergien und Hautkrankheiten. Des weiteren treten, wie bei den meisten kleineren Rassen, auch die Patellaluxation und Zahnsteinprobleme auf. 

V. Erziehung und Training

Der Bichon ist eine kluge, lernfähige Rasse. Mit seiner Erziehung kommt auch ein Anfänger zurecht, solange auf den Bichon kein Druck, in welcher Form auch immer, ausgeübt wird. Durch ein Leckerli oder ein kurzes Spiel als Belohnung für seine Bemühungen, kann er schnell gehorsamer werden. Er ist ein großartiger Partner bei Hundetraining, vor allem bei Agility oder Dogdancing. Denn neue Dinge zu lernen, macht ihm Spaß. 

Das häufigste Problem bei Bichons ist aber die Selbstständigkeit, denn sie bleiben ungern allein zu Hause und können an Trennungsangst leiden. Wenn Sie lange in der Arbeit sind, ist der Bichon keine geeignete Rasse für Sie. 

VI. Ansprüchigkeit

Hündinnen sind manchmal teurer als Rüden. Egal ob Sie ihm qualitativ hochwertiges Futter gönnen, oder es nur die Billigvariante ist, ein Bichon ist, im Gegensatz zu anderen Hunderassen, kein großer Esser.

Sowohl finanziell, als auch zeitlich gesehen, ist er hinsichtlich der Fellpflege vergleichsweise anspruchsvoller. Das Fell sollte täglich gebürstet und regelmäßig gewaschen werden. Sie sollten mit Ihrem Bichon dem Hundefriseur auch mindestens zweimal im Jahr einen Besuch abstatten. 

VII. Geschichte

Über die Herkunft des Bichons weiß man noch nicht viel. Fachmänner stimmen aber überein, dass die ersten Erwähnungen aus dem Mittelmeerraum stammen. Während der Renaissance schienen es beliebte Hunde des italienischen Adels gewesen zu sein. Ihren größten Boom erlebte die Rasse im 16. Jahrhundert, während des Regimes von Heinrich III., der die Rasse so sehr mochte, dass er seine Hunde in einem Körbchen überallhin mitgenommen hat. Während der Französischen Revolution wurden die Bichons aber auf die Straße gesetzt. Hier haben sie sich unterschiedlichen Gauklern angeschlossen, die ihre Gelehrigkeit bemerkten und sie bei Auftritten mit eingebunden haben. 

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Rasse von einigen Begeisterten aus Belgien und Frankreich wiederentdeckt und ein Zuchtprogramm wurde ihretwegen erarbeitet.  Heute ist die Rasse sowohl vom FCI, als auch von anderen weltbekannten Organisationen anerkannt. 

VIII. Wichtige Informationen

Gewicht:3-7 kg
Stockmaß:bis 30 cm
Trainingsanforderungen:20-40 Minuten täglich
Energie:durchschnittlich
Lebensdauer:12-15 Jahre
Neigung zum Speichelfluss:niedrig
Neigung zum Buddeln:niedrig
Neigung zum Bellen:durchschnittlich
Aufmerksamkeitsnotwendigkeit:hoch
Ursprüngliche Nutzung:Gesellschaftshund
Felllänge:mittel
Felltyp:gelockt
Fellfarbe:weiß
Notwendigkeit der Fellpflege:hoch
Typisches Merkmal:natürlich hängende Ohren

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