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17 Gründe, sich (k)einen Akita Inu anzuschaffen

Eine vornehme Rasse, die Respekt fordert – genauso könnte man den Akita kurz beschreiben, und genau so muss man auch an ihn herantreten. Können Sie mit seinem sturen Wesen jedoch erst einmal umgehen, finden Sie in ihm den treuesten und hingebungsvollsten Freund, der sein „Rudel“ unter allen Umständen verteidigt. Leichter gesagt, als getan. Mit seinem Temperament klarzukommen ist ein hartes Stück Arbeit. Lernen wir den Akita Inu besser kennen und finden wir heraus, ob Sie sich verstehen würden. 

NEUN Gründe, sich einen Akita Inu ANZUSCHAFFEN 

  • Wenn ein Wort diese Rasse beschreiben müsste, dann ist es Treue. Seinem Besitzer und dessen Familie gegenüber ist er absolut loyal und beschützt sie unter allen Umständen.  
  • Obwohl ihr Aussehen einen nervös machen kann, handelt es sich um nette und angenehme Gesellen, die Ihnen überallhin folgen wollen, wohin Sie gehen. 
  • Eine Eigenschaft, die ihre Besitzer sehr an den Akitas zu schätzen wissen, ist, dass sie nur in ernsten Situationen bellen. 
  • Akitas sind hoch intelligent und wissbegierig, deshalb kann man ihnen leicht neue Kommandos beibringen.  
  • Interessant ist, dass sie sich sehr sorgfältig um ihre Sauberkeit kümmern und ihren Körper, ganz ähnlich wie Katzen, putzen. 
  • Einen treuen und liebenden Freund stellt er auch für Kinder dar, die sie von ihm grenzenlos beschützt fühlen werden. 
  • Im Vergleich zu anderen Rassen ähnlicher Größe frisst der Akita etwas weniger Futter, was Besitzer von Akitas angesichts der Finanzen schätzen. 
  • War es schon immer Ihr Traum, dass Ihr Hund Ihnen die Zeitungen im Maul bringt, wie in Filmen? Dann ist der Akita vielleicht für Sie bestimmt, da er gerne verschiedene Dinge trägt und seinem Besitzer damit helfen will. 
  • Der Akita imponiert auch durch sein majestätisches und vornehmes Aussehen. 

ACHT Gründe, sich KEINEN Akita Inu anzuschaffen 

  • Der Akita muss von Anfang an wissen, wer der Herr im Hause ist. Man muss verantwortungsbewusst und konsequent an die Erziehung herangehen, dabei aber ruhig und geduldig bleiben. 
  • Es geht um eine sehr sture Rasse, bei der harter Umgang nicht hilft, ganz im Gegenteil. Wegen der Anwendung physischer Strafen kann er viel schwieriger zu händeln werden.   
  • Bereiten Sie sich darauf vor, dass der Akita konsequentes Training braucht, das mehr Zeit beansprucht, als bei anderen Rassen. Auch deshalb passt er nicht zu Hundehaltern, die Anfänger sind. 
  • Akitas sind sehr gesellig, wenn ihnen der Kontakt mit ihrer Familie also verwehrt wird, wird damit gegen ihre Natur angekämpft. Einsame Akitas sind unglücklich und gelangweilt, was größere Aggressivität hervorrufen kann.  
  • Beim Training von Akitas muss man originell sein, denn sie wiederholen ungern immer wieder die gleichen Übungen. Sie sollten sie niemals langweilen, und auf jedes einzelne Training sollten sich vorbereitet werden. 
  • Akitas haben ihren eigenen Kopf, und man muss sich damit abfinden, dass zwischen einem Kommando und dessen Ausführung etwas mehr Zeit vergehen kann, als es bei anderen Rassen der Fall ist. 
  • Bereiten Sie sich darauf vor, dass der Akita ziemlich stark haart. 
  • Akitas passen nicht besonders gut in Haushalte mit anderen Hunden, da sie denen gegenüber dominant und aggressiv sein können. 

Zusammenfassung

Die imposanten Akitas schätzen einen Besitzer, der bereits Erfahrungen mit Hundeerziehung hat und auf einfühlsame Weise sein stures Wesen bändigen kann. Sie sehnen sich zugleich nach einem solchen Besitzer, der ihnen genug Zeit, sowohl beim Training, als auch zu Hause, widmen kann – es ist nämlich eine gesellige Rasse. Wenn sie solche Charakterzüge in ihrem Herrchen wiederfinden, werden sie für ihn zu einem loyalen und treuen Freund.

Allgemeine Charakteristik des Akita Inu

Einige Menschen behaupten, dass man, sobald man sich einen Akita Inu anschafft, nie wieder nach einer anderen Rasse Ausschau hält. Obwohl sie durch ihre Mächtigkeit respekteinflößend wirken, überzeugen sie mit ihrer Intelligenz, Ruhe und Loyalität. Sie können somit gemeinsam sowohl die Momente zu Hause, als auch das notwendige Training genießen.   

I. Temperament

Mut, Wachsamkeit, Treue – diese Eigenschaften sind mit dem Akita Inu fest verbunden. Sie können auch mit ihrer Intelligenz, Bereitschaft und Liebenswürdigkeit bezaubern. Typisch für sie ist auch das Bemühen, ihre Familie zu verteidigen, daher kann bei ihnen Vorsicht gegenüber fremden Menschen und Tieren auftreten. Im Falle von schlechter Erziehung kann diese Vorsicht allerdings sogar zur Aggressivität übergehen.

II. Aussehen

Der Akita Inu zeigt mit seinem robusten Körper, seiner aufrechten Haltung und seinem starken Hals gleich allen Fremden, dass sie auf der Hut sein sollten. Ihre Vorsicht wird durch die kleineren, spitzen, nach vorne gerichteten, dreieckigen Ohren und dunkle braune Augen unterstützt. Ein gutes Erkennungsmerkmal stellt die über dem Körper eingerollte Rute dar.

Ihr Fell ist mittellang und kann eine Reihe von Farben haben – rot, gestromt, weiß oder sesamfarben. Die Unterwolle der Akitas ist dicht, was den Hunden einen ganzjährigen Aufenthalt draußen ermöglicht.  

III. Beziehung zu Kindern und Haustieren

Kinder finden im Akita einen treuen Beschützer und Freund zum Spielen. Allerdings sollte bei deren gemeinsamem Spiel immer ein Erwachsener anwesend sein. Nicht nur im Falle von schlechter Erziehung, kann der Akita zu einer Bedrohung für Kinder werden.   

Allgemein kann man also sagen, dass der Akita eher zu einem Haushalt mit älteren Kindern passt, und auch dorthin, wo er das einzige Haustier ist. Im Falle weiterer Haustiere droht Aggressivität seitens des Akitas, die man im Voraus verhindern kann, indem man den Hund rechtzeitig sozialisiert und seine Erziehung gut bewältigt.

IV. Erziehung und Training

Die Erziehung des Akita Inu stellt eine Herausforderung dar und sollte so in die Hände erfahrener Hundehalter gelegt werden. Diese Rasse benötigt nämlich eine konsequente Herangehensweise, die aber nicht an Druck oder Drill, der für diese Rasse sehr unangenehm ist, angrenzen darf. In einem solchen Fall kommt nämlich ihre Sturheit zum Vorschein, der Hund „fährt sich fest“, und seine Erziehung wird noch schwieriger. Akitas sollten auch nie am Punkt der Langeweile ankommen. Wenn der Hund beim letzten Mal etwas Neues gelernt und es geschafft hat, wird er nicht verstehen, warum er es wiederholen sollte. Sie müssen immer wieder mit etwas Neuem ankommen. 

Bei dieser Rasse ist die Sozialisierung bereits von Welpenalter an sehr wichtig, und zwar sowohl mit anderen Tieren, als auch mit Menschen. Sonst haben, vor allem Rüden, die Tendenz, anderen Hunde ihre Dominanz zu zeigen.  

V. Gesundheit und Pflege

Akitas sind allgemein eine gesunde Rasse, aber auch um sie hat die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten keinen Bogen gemacht. Wie bei anderen großen Rassen, können auch bei Akitas Probleme mit dem Bewegungsapparat auftreten, denen man teilweise durch geeignetes Futter entgegenwirken kann. Ebenso muss auf das Dilatationssyndrom, die Hüftdysplasie, welche eine Erbkrankheit ist, bei der der Oberschenkelknochen nicht genau in das Hüftgelenk passt, oder die Magendrehung geachtet werden, die sich, vereinfacht gesagt, durch einen aufgeblähten Bauch zeigt und fatale Folgen haben kann.

Obwohl Akitas mittellanges Fell haben, müssen Sie keine allzu anspruchsvolle Pflege befürchten, und gelegentliches Bürsten genügt. Ebenso ist es nicht notwendig, diese Rasse oft zu baden, denn ihr Fell ist selbstreinigend, und sie missen zudem den typischen Hundegeruch.  

VI. Ansprüchigkeit

Der Akita Inu ist eine anspruchsvolle Rasse, und zwar in fast jeder Hinsicht. Es ist gut, dies vor der Anschaffung in Erwägung zu ziehen. Der Preis von Welpen mit Abstammungspapieren beträgt rund 1000€ bis 1700€, wozu man noch die notwendigen Ausgaben für die Hundeausstattung, Tierarztkontrollen oder Impfungen addieren muss. Eine gute Nachricht kann sein, dass er im Vergleich zu seinen gleich groß gewachsenen Freunden, etwas weniger Futter benötigt.

Akitas sind sehr fixiert auf ihre Besitzer und wollen jeglich mögliche Zeit mit ihnen verbringen. Wenn Sie ihm diese Zeit, zum Beispiel aus Arbeitsgründen, nicht widmen können, sehen Sie sich lieber nach einer anderen Rasse um. Dazu muss man mit der Notwendigkeit von Training rechnen, das bei dieser Rasse keine einfache Angelegenheit darstellt. 

VII. Geschichte

Wie bereits der Name der Rasse zeigt, befindet sich ihr Ursprung in Japan, sie sind nämlich nach der japanischen Provinz Akita benannt. Die Existenz der Akitas beginnt mit der Datierung im 17. Jahrhundert, als die Rasse die Mitglieder der königlichen Familie beschützen sollte und auch zur Jagd verschiedener Tiere, samt beispielsweise Vögeln und Bären, benutzt wurde. In Folge der Kreuzung von Akitas mit anderen Rassen, und auch durch den Einfluss des Zweiten Weltkrieges, kam es fast zum Aussterben reinrassiger Tiere. Im Jahr 1931 wurde die Rasse allerdings zum kulturellen Nationalerbe Japans ernannt, und ihre Zucht wird bis heute finanziell unterstützt. 

VIII. Wichtige Informationen

Gewicht:Rüden: 40 – 60 kgHündinnen: 30 – 50 kg
Stockmaß:Rüden: 68 cmHündinnen: 63 cm
Typisches Merkmal:natürlich stehende Ohren
Trainingsanforderungen:durchschnittlich
Energie:durchschnittlich
Lebensdauer:10 – 12 Jahre
Neigung zum Speichelfluss:niedrig
Neigung zum Schnarchen:niedrig
Neigung zum Bellen:niedrig
Neigung zum Bellen:niedrig
Notwendigkeit der Sozialisierung/Aufmerksamkeit:mittel
Ursprüngliche Nutzung:Bärenjagd
Felllänge:mittel
Felltyp:zweischichtig
Fellfarbe:jede
Notwendigkeit der Fellpflege:mittel

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